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Schulen brauchen genügend Lehrer

zum Unterrichtsausfall an den Schulen

Madeleine Siegl-Mickisch

Ganze fünf Stunden sind in der Radiborer Grundschule im ersten Schulhalbjahr ausgefallen, am Bischofswerdaer Gymnasium waren es dagegen über 1 000. Freilich hinkt der Vergleich schon allein wegen der unterschiedlichen Größe der Schulen. Aber die große Spanne zeigt auch: Außerplanmäßiger Unterrichtsausfall ist schwer kalkulierbar. Im nächsten Schulhalbjahr können die Spitzenreiter im positiven wie im negativen Sinne schon ganz andere sein. Denn dass Lehrer durch längere Erkrankung ausfallen, kann überall passieren.

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Umso wichtiger ist es, dass der Personalbestand an Sachsens Schulen eben nicht jedes Jahr nur „auf Kante genäht“ wird. Wenn die Zahl der Lehrer gerade so für die Stundentafel reicht, braucht sich niemand über Lücken in der Unterrichtsversorgung zu wundern. Ein Teil Ausfall ist ja allein schon durch Weiterbildungen und Exkursionen wie Sprachreisen oder Skilager vorprogrammiert.

Dass es jetzt Vertretungslehrer gibt, die für länger ausfallende Kollegen einspringen können, ist schon mal ein Fortschritt. Noch wichtiger ist aber eine ausreichende „Grundausstattung“ aller Schulen mit Lehrern. Denn das macht den Schulalltag für alle entspannter – auch wenn sich nicht ausnahmslos jeder Ausfall verhindern lässt.