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Schulen werden digital

Die Stadt erwartet mehr als eine Million Euro aus dem Digitalpakt. Die interaktive Tafel wird dann Standard.

© Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa

Döbeln. Döbeln will die Digitalisierung an den acht Schulen in städtischer Trägerschaft vorantreiben. Dafür stehen der Stadt rund 1,1 Millionen Euro aus dem sogenannten Digitalpakt Schulen in Aussicht. Ein Planungsbüro soll das gesamte Verfahren begleiten, sagte Oberbürgermeister Sven Liebhauser (CDU). Bis Ende Juni müssen die Fördermittel bei der Sächsischen Aufbaubank beantragt werden.

In den vergangenen Monaten war schon eine Menge Vorarbeit geleistet worden. Voraussetzung sind medienpädagogische Konzepte aller Schulen. „Jede Schule hat ihren Bedarf angemeldet“, sagte Liebhauser. Wo noch nicht oder nur unvollkommen vorhanden, werden in den Schulen die Datennetze per Kabel oder Funk aufgebaut. Auch für digitale Tafeln und das Anschaffen von Tablet-Computern sollen die Fördermittel verwendet werden. 

Über ein zusätzliches Förderprogramm können zudem „Corona-Laptops“ angeschafft werden. Diese Rechner sind für sozial benachteiligte Schüler vorgesehen, die zu Hause nicht über die nötige Technik verfügen. In der Zeit der Schulschließungen hatten die Lehrer übers Internet Kontakt mit den Schülern gehalten und ihnen ihre Aufgaben zukommen lassen.

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