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Schulhof wird mit Verspätung fertig

Die Bauarbeiten auf dem Schulcampus in Radebeul-Ost sollten bereits im Mai dieses Jahres abgeschlossen sein. Doch Corona bremste das Vorhaben.

Die Eisentore zum Schulcampus sind bereits gestrichen.
Die Eisentore zum Schulcampus sind bereits gestrichen. © Norbert Millauer

Radebeul. Mit Beginn des neuen Schuljahrs können Mädchen und Jungen auf dem Schulcampus Radebeul-Ost die neuen Pausenhöfe sowie den erneuerten Sportbereich in Besitz nehmen. Die Stadt ließ das Außengelände der Schiller-Grundschule sowie des Pestalozzihauses, Außenstelle des Lößnitzgymnasiums, gegenüber dem Rathaus neu gestalten. Im September vorigen Jahres haben die Arbeiten bereits begonnen. Doch durch die Corona-Pandemie zogen sich diese bis diesen Monat hin.

Ursprünglich sollten die Bauarbeiten auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Areal bis Mai dieses Jahres erledigt sein. Und anfangs lief auch alles nach Plan. Die Bauleute brachen rund 130 Tonnen Beton aus dem Boden und entsorgten fünf Tonnen Bauschutt. 

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Sie verlegten auf einer Fläche von 1.270 Quadratmetern Betonverbundsteinpflaster neu, bauten eine neue Fahrradstellfläche, wo nun 200 Drahtesel Platz haben, und legten einen Schulgarten mit Pflanztischen sowie kleinen Hochbeeten an. Während die Arbeiten in den Hofbereichen weitestgehend nach Plan verliefen, ließ die Fertigstellung des Sportbereiches auf sich warten.

Die Sportflächen umfassen ein Kleinspielfeld, eine Laufbahn und eine Weitsprunganlage. Den vorhandenen Ballfangzaun ließ die Lößnitzstadt vollständig zurückbauen und mit einer Höhe von vier Metern neu errichten. Die Zaunelemente dafür hat die Verwaltung zwar bereits im November 2019 bestellt. 

Doch wegen der Corona-Pandemie konnte die beauftragte Firma in Italien nicht wie geplant liefern. Erst im Mai dieses Jahres trafen mit drei monatiger Verzögerung die Ballfangzäune in der Lößnitzstadt ein. Auch beim Sportplatzbelag kam es zu Lieferengpässen. Erst im vorigen Monat konnte der neue Belag aufgebracht werden. Nun müssen in diesem Monat noch Spielfeldlinien gezogen und Tore aufgestellt werden.

Rund 800.000 Euro hat das Bauvorhaben insgesamt gekostet. Im kommenden Oktober müssen noch neue Gehölze gepflanzt werden. Zudem steht noch die Sanierung eines Teils der Zaunanlage aus.

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