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Schulwege – Druck auf Regierung wächst

Dresden. Sachsens Regierung soll sich umgehend der Finanzierung der Schülerbeförderung annehmen. So lautet die Forderung des Landeselternrates, der damit seine kürzlich im Rahmen einer Pressekonferenz vorgetragenen Positionen konkretisiert.

Dresden. Sachsens Regierung soll sich umgehend der Finanzierung der Schülerbeförderung annehmen. So lautet die Forderung des Landeselternrates, der damit seine kürzlich im Rahmen einer Pressekonferenz vorgetragenen Positionen konkretisiert. Grund seien massenhafte Anfragen und Forderungen von Eltern, erklärt der Vorsitzende des Gremiums, Peter Lorenz.

So gelte es unter anderem, landesweit einheitliche Mindestentfernungen für den Anspruch auf ein kostenfreies Schülerticket zur nächstgelegenen und geeigneten Schule zu treffen und dies gesetzlich zu regeln. Dabei dürften Kreisgrenzen kein Hindernis sein. Diese Mindestentfernungen sollten für Grund- und Förderschüler bis Klasse 4 auf 1,5 und für Schüler ab Klasse 5 auf 2,5 Kilometer festgelegt werden. Die Fahrtzeiten zwischen der Wohnung und der Schule sollten für Grundschüler 30 Minuten und für ältere Schüler 45 Minuten nicht überschreiten. Ferner sollten die Schüler mit dem staatlich geförderten Schülerticket auch zu Sportvereinen, Praktika u. ä. fahren können.

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Die jetzigen Regelungen seien keine akzeptable Grundlage für Chancengleichheit und freie Schulwahl und daher dringend dem Bedarf anzupassen, heißt es weiter. Der Landeselternrat erwägt andernfalls, einen Volksantrag zu initiieren. (SZ/cl)