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Schwarzarbeiter festgenommen

Die Bundespolizei kontrollierte am Donnerstag und Freitag mehrere Autos auf der Autobahn und wurde fündig.

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Die Bundespolizei kontrollierte auf der Autobahn verdächtige Fahrzeuge. (Symbolbild)
Die Bundespolizei kontrollierte auf der Autobahn verdächtige Fahrzeuge. (Symbolbild) ©  Lausitznews/Erik-Holm Langhof

Uhyst/Weißenberg.  Am Donnerstag kontrollierten Bundespolizisten an der A 4 auf einem Parkplatz bei Weißenberg einen in Richtung polnische Grenze fahrenden Reisebus. Unter den Reisenden befanden sich zwei jeweils 46-jährige Männer aus der Ukraine. Sie konnten sich zwar zunächst mit gültigen Reisepässen ausweisen, hatten aber Arbeitskleidung, Werkzeuge und schriftliche Unterlagen dabei, die eine Erwerbstätigkeit in den letzten Wochen belegen. Ein Visum oder eine Arbeitserlaubnis konnten sie nicht vorlegen. Ferner hatten beide Männer jeweils 900 Euro Arbeitslohn dabei, der sichergestellt werden musste.

In einem ebenfalls auf der A 4 in Richtung polnische Grenze fahrendem Mercedes Benz Transporter kontrollierte die Bundespolizei am Freitag um 2.30 Uhr bei Uhyst eine 58-jährige Ukrainerin, die laut ersten Angaben und den mitgeführten Unterlagen in einer deutschen Stadt als Pflegekraft gearbeitet hatte. Auch sie besaß weder Visum noch Arbeitserlaubnis.

Die drei Personen wurden in Gewahrsam genommen und gegen sie Ermittlungsverfahren wegen unerlaubtem Aufenthalt und unerlaubter Aufnahme einer Erwerbstätigkeit eingeleitet. Die beiden Männer wurden an die zuständige Ausländerbehörde übergeben. Die Frau befindet sich noch im Gewahrsam der Bundespolizei. Was aus ihr wird, wird noch geklärt. Die Bundespolizei hat auch die Hintermänner und Vermittler im Visier und richtet ihre Ermittlungen verstärkt gegen diese Personen. (SZ)

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