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Schweizer Regisseur stellt Dokumentation vor

Die Eröffnung der 4. Entwicklungspolitischen Filmtage „Agenda 21 — Verantwortung für eine Welt“ findet am 8. September im Soziokulturellen Zentrum Hafenstraße statt. Gezeigt wird die Dokumentation „Aufrecht gehen und durchhalten“ von Regisseur René Schraner aus der Schweiz.

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Die Eröffnung der 4. Entwicklungspolitischen Filmtage „Agenda 21 — Verantwortung für eine Welt“ findet am 8. September im Soziokulturellen Zentrum Hafenstraße statt. Gezeigt wird die Dokumentation „Aufrecht gehen und durchhalten“ von Regisseur René Schraner aus der Schweiz. Es ist ein Film über die Selbsthilfe von Aids-Waisen in Tansania. Der Filmemacher wird während der Vorführung anwesend sein und über Inhalt und Entstehung seiner Arbeit berichten.

Veranstaltet werden die Filmtage vom Landesfilmdienst Sachsen für Jugend- und Erwachsenenbildung e.V. bis zum 12. September. 13 Dokumentationen, Kurz- oder Spielfilme zu Themen wie Welthandel, Kolonialgeschichte, Kinderarbeit, Flucht, Rassismus, Umwelt und Lebensart werden an sechs Spielstätten im Landkreis gezeigt. Ziel des Landesfilmdienstes ist es, auf globale Probleme aufmerksam zu machen und die Verantwortung dafür ins Bewusstsein zu rücken. Abendveranstaltungen sind vor allem an Erwachsene gerichtet. Kinder und Jugendliche sind zu den Vormittags- und Nachmittagsvorführungen in den Hafenstraße e.V. Meißen, ins Offenen Haus Lommatzsch und Coswig, ins „Domi“ von Nossen und in die Stadtbibliothek Radebeul eingeladen. Das Besondere der Filmtage ist, dass die Besucher der Veranstaltungen mit den Regisseuren ins Gespräch kommen können. Hind Sharif aus dem Sudan gibt beispielsweise Auskunft über seinen Streifen „Himmel und Hölle“, der sowohl in Lommatzsch als auch in Radebeul präsentiert wird. Filmemacher Heike Fritz und Stephan Krause stehen zu ihrem Kurzfilm „Miguel der Rennfahrer“ und „Zwei Mädchen aus Cité Soleil“ Rede und Antwort.

Die Filmtage werden vom Regionalschulamt unterstützt. Der Eintritt ist kostenlos. Dennoch werden die Besucher um eine Spende von 50 Cent gebeten, die vom Veranstalter auf das Konto der Unicef überwiesen werden. Infos unter:0351 20 47 902.(uk)