merken
PLUS

Schwepnitz freut sich über eine nagelneue Schule

Nach der monatelangen Sanierung wurde die Grundschule an der Kamenzer Straße am Freitag offiziell eingeweiht. Zu sehen gab es viel.

Von Annett Kschieschan

Blau und weiß und grün ist sie, die neue, alte Grundschule in Schwepnitz. Der Flachbau an der Kamenzer Straße ist bunt geworden – und passt farblich dennoch gut ins ländliche Umfeld. Gelernt wird hier schon seit Ende Mai. Die offizielle Einweihung stand am gestrigen Freitag an – verbunden mit einem Tag der offenen Tür, bei dem sich Schwepnitzer und interessierte Gäste zum ersten Mal anschauen durften, was sich alles verändert hat im Schulhaus.

Fahrrad
Rauf auf den Sattel
Rauf auf den Sattel

Fit unterwegs und immer auf der Suche nach etwas Sehenswertem? Auf unserer Themenwelt Fahrrad gibt es ganz viel zu entdecken!

Und das ist eine Menge. Von der alten Schule ist nicht viel mehr als die äußere Hülle geblieben. Und selbst das stimmt nicht ganz, denn das Schulgebäude ist gewachsen. Nicht in die Höhe, sondern in die Breite – genau siebeneinhalb Meter länger ist der Flachbau geworden. Das bedeutet: Im Inneren ist Platz für ein ganzes Klassenzimmer mehr. Das wird gebraucht in Schwepnitz. Schließlich war es die beengte Raumsituation, die den Ausschlag für die Schulsanierung gab. Nach langen Diskussionen darüber, wie man am besten mehr Platz für den Nachwuchs schaffen kann, fiel schließlich die Entscheidung zugunsten des Erweiterungsbaus. 1,3 Millionen Euro kostete das Groß-Projekt. 500 000 Euro flossen dafür aus der Gemeindekasse. Finanziert wurde das Vorhaben außerdem aus Mitteln der EU im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und Unterstützung der Euroregion Neiße. Entstanden ist natürlich viel mehr als nur ein zusätzlicher Klassenraum. Dach, Fenster und Elektrik wurden erneuert, und das Schulhaus erhielt eine moderne Heizungsanlage. Für ihren Einbau musste ein Teil des Fußbodens entfernt werden. Auch sonst waren die Arbeiten, bei denen sich die verschiedenen Gewerke sozusagen die Schaufel in die Hand gaben, durchaus anspruchsvoll. Trotzdem hat alles gut geklappt. Auch der Zeitplan wurde eingehalten. Pünktlich zu Pfingsten begann der Umzug der Grundschule vom Ausweichquartier an der Freien Schule zurück zum angestammten Platz. Fast ein ganzes Schuljahr lang hatten die Erst- bis Viertklässler dort die Schulbank gedrückt.

Nun sind sie zurück in ihrer Grundschule, die sich mit hellen Farben, Kunst an der Wand und einem Trinkbrunnen modern, großzügig und lernfreundlich präsentiert. Das wissen die Schwepnitzer durchaus zu schätzen. Beim SZ-Familienkompass, bei dem in den vergangenen Wochen unter anderem auch untersucht wurde, wie zufrieden Eltern mit den Schulen in ihren Gemeinden sind, gab es für die Region Schwepnitz nur gute Noten. Die top-sanierte Grundschule dürfte ihren Teil zur Zufriedenheit beitragen.

Die komplette Auswertung des SZ-Familienkompass für die Region um Schwepnitz lesen Sie nächste Woche.