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Schwerlaster sollen Ostritz umfahren

Bezug nehmend auf den Artikel in der SZ-Ausgabe vom 30./31. Mai „Und wieder rast ein Laster vorbei“ schreibt Anne-Bärbel Rikl aus Ostritz: Wieder macht ein Leser der SZ auf die mittlerweile „unerträgliche“ Verkehrssituation an der B99 aufmerksam.

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Bezug nehmend auf den Artikel in der SZ-Ausgabe vom 30./31. Mai „Und wieder rast ein Laster vorbei“ schreibt Anne-Bärbel Rikl aus Ostritz:

Wieder macht ein Leser der SZ auf die mittlerweile „unerträgliche“ Verkehrssituation an der B 99 aufmerksam. Bürger aus Leuba, Ostritz und nun auch Hirschfelde weisen seit Jahren darauf hin, dass der Lkw-Verkehr und die einhergehende Raserei ständig zunehmen. Ich habe den Eindruck, unser Ruf „verhallt“ im Verkehrslärm. Was sich auf der B 99 seit einigen Wochen abspielt, übertrifft alles bisher Dagewesene. Man bedenke, dass circa 300, wahrscheinlich sind es sogar mehr, 40 Tonnen schwere Lkws durch die Ortschaft rasen. In der Nacht werden 60, 70 oder mehr km/h keine Seltenheit sein. Das bedeutet Lärmbelastung, Schädigung der Bausubstanz unserer Häuser und ein hohes Gefahrenpotenzial. Inzwischen sind nicht nur feststehende Blitzgeräte wichtig, sondern ein Fahrverbot für solche großen Euro-Sattelzüge durch unsere engen Ortschaften. Ich begrüße die Initiative von Landrat Bernd Lange (CDU) für einen leistungsfähigen Ausbau der B 178 und einer Süd-Ost-Umfahrung von Görlitz, von der hoffentlich Leuba, Ostritz und Hirschfelde auch profitieren würden. Wenn sich hier in naher Zukunft nichts ändert, na dann gute Nacht Modellstadt Ostritz! Von unseren drei Bürgermeisterkandidaten konnte man in ihren Wahlprogrammen von dieser Verkehrsproblematik nichts lesen.

Ich weiß sehr wohl, dass die Stadt keine alleinige Verfügungsgewalt hat, diese obliegt dem Bund. Aber diese Straße führt nun einmal durch unseren Ort, und an ihr wohnen Bürger – und diese haben ein Recht, gehört und erst genommen zu werden.