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Schwierige Suche nach Brandursachen

Ein vermeintlicher Feuerteufel könnte sich auch in den Reihen einer der sechs Ortsfeuerwehren von Bischofswerda verstecken. Alle hoffen, dass es nicht so ist.

Eine kleine Sondereinheit der Polizei ermittelt seit dieser Woche gezielt in der Frage, wer hinter der Brandserie in Bischofswerda steckt. Diese hält seit knapp zwei Wochen Stadt und Ortsteile in Atem. Nicht nur in der Bevölkerung, auch in den Reihen der sechs Ortsfeuerwehren von Bischofswerda hofft man, dass der vermeintliche Brandstifter schnell gefasst wird. Am Mittwoch lagen der Ermittlungsgruppe noch keine Ergebnisse vor.

Dafür, dass der Täter aus den Reihen der Ortswehren Bischofswerda, Schönbrunn, Geißmannsdorf, Weickersdorf, Goldbach oder Großdrebnitz kommt, spreche nichts, sagte Gemeindewehrleiter Hans-Jörg Mehnert auf Anfrage. „Alle“, so Mehnert, „hoffen, dass es auch wirklich keiner von uns ist.“ Verantwortlich für Ermittlungen sei die Kriminalpolizei.

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Die Kameraden der Bischofswerdaer Ortswehren sind untereinander derzeit sensibler, erklärt der Gemeindewehrleiter. Allerdings stelle man sich selbst nicht unter Generalverdacht. Misstrauen unter Kameraden könne die Feuerwehr nicht gebrauchen. Mehnert: „Da können wir den Laden zumachen.“ Im Einsatz, wo es oft um Sekunden geht, seien Feuerwehrleute auf Kameradschaft angewiesen. (SZ/ass)

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