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Aufzug-Chef für Ticket-Automaten

Ob und wie damit Kosten eingespart werden können, muss noch untersucht werden.

Tickets für den Lift am Burgberg gibt es in der Talstation zu kaufen.
Tickets für den Lift am Burgberg gibt es in der Talstation zu kaufen. © Claudia Hübschmann

Meißen. Der Verkauf von Tickets an der Talstation des Burgbergaufzugs sowie der Einlass ins städtische WC am Roßmarkt könnten in ferner Zukunft über Automaten abgewickelt werden. Diese Überlegung brachte der Chef der Städtischen Dienste (SDM) Falk Müller ins Gespräch. Das Unternehmen betreibt neben dem Freizeitbad Wellenspiel auch den Lift am Burgberg sowie das öffentliche WC am Roßmarkt.

Falk Müller hatte vor den Stadträten über die Jahresabschlüsse des stadteigenen  Unternehmens berichtet. Auf die Frage von Heiko Schulze (Bürger für Meißen und SPD), welche Defizite zwischen Einnahmen und Ausgaben im Geschäftsjahr 2019 entstanden sind, hatte Falk Müller 42.000 Euro für den Aufzug und 41.000 Euro für den öffentliche Toilette genannt. Das Defizit beim 2011 in Betrieb genommenen Lift sei aber auch darauf zurückzuführen, dass die Anlage im vorigen Jahr wegen Umbau-Maßnehmen an der Burgstation für lange Zeit stillgelegt werden musste. Diese Arbeiten hatten bis zum März dieses Jahres angedauert. 

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Perspektivisch könnten Ticket-Automaten installiert werden, um Kosten einzusparen, erklärte der SDM-Chef vor den Stadträten.  Dies sei aber nur eine Überlegung, fügte Falk Müller sofort hinzu. Ehe dem Aufsichtsrat ein Vorschlag zur Entscheidung vorgelegt werde, müssten viele Fragen geklärt werden. 

So müsste überlegt werden, ob lediglich ein Ticketautomat aufgestellt werden soll oder  Zugänge  abgesperrt werden – zum Beipeil über ein Drehkreuz. Allein diese beiden Varianten würden sich bei den Kosten für ihre Anschaffung und Inbetriebnahme erheblich unterscheiden.  Im Falle eines Drehkreuzes müsste geklärt werden, wie diese barrierefrei umzusetzen ist, damit die Zugänge auch für Rollstuhlfahrer oder Besucher mit Kinderwagen nutzbar sind.  (SZ/da)

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