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Sebnitz fördert weitere private Bauvorhaben

Mit zwei Förderprogrammen will Sebnitz dieWirtschaft weiterankurbeln helfen.

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Von Anja Weber

Auch in diesem Jahr können Sebnitzer Hausbesitzer die Förderprogramme zum „Stadtumbau Ost“ und zum „Sanierungsgebiet Stadtzentrum“ nutzen.

Auf Antrag bei der Stadtverwaltung können Fördermittel für die Aufwertung eines Hauses, den Abriss oder auch die Modernisierung beantragt werden. Bewilligt werden sie durch die Abgeordneten. Die Chancen, zusätzlich an Fördermittel heranzukommen, wurden sowohl von Privatleuten als auch von der Kommune genutzt.

Derzeit liegen in der Stadtverwaltung 120 Vereinbarungen für Modernisierung beziehungsweise Rückbau und Ordnungsmaßnahmeverträge vor. Diese Verträge umfassen ein förderfähiges Volumen von über 1,4 Millionen Euro, informiert Rathaussprecherin Kerstin Nicklisch. Weitere 200 Verträge kommen hinzu, bei denen die Vorhaben bereits abgeschlossen sind. Gefördert werden vorrangig die Sanierungen von Dach, Fassade, Fenstern und Außentüren. In beiden Programmen wird außerdem der Abbruch von Gebäuden gefördert. Die Stadt Sebnitz unterstützt die privaten Bauvorhaben dabei mit rund 360 000 Euro.

Das Förderprogramm Stadtumbau Ost teilt sich in zwei Schwerpunkte. Zum einen kann die Aufwertung von Gebäuden gefördert werden. Ein Beispiel dafür ist der teilweise Abbruch des alten Krankenhauses und dessen Umbau zum Altenpflegeheim durch den Arbeiter-Samariter-Bund, Ortsverband Neustadt. Hier sollen 48 Pflegeplätze entstehen. Zum anderen wird in diesem Programm auch der Abbruch von Gebäuden gefördert. Größtes städtisches Vorhaben ist hier der Abriss von vier Wohnblöcken auf der Pestalozzistraße.

Als ein neuer Schwerpunkt kristallisiert sich derzeit der Bereich Lange Straße und Weberstraße heraus. Beide liegen in dem zu erweiternden Sanierungsgebiet.