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Seen sollten besser überwacht werden

Marleen Hollenbach kommentiert  den Fakt, dass es viele ungesicherte Badestellen gibt.

© Steffen Unger

Bei jedem Schwimmbad ist klar: Ein Rettungsschwimmer am Beckenrand ist Pflicht. Wer im Wasser Probleme bekommt, der kann darauf vertrauen, dass ihm geholfen wird. Bei einem See gibt es diese Regel nicht. Die Betreiber der Badestellen müssen nur ein Schild aufstellen, schon baden Gäste auf eigene Gefahr. Wie riskant das ist, zeigen die Zahlen der Lebensrettungsgesellschaft. In Sachsen ertrinken jedes Jahr Menschen an ungesicherten Badestellen. Das muss nicht sein.

In den vergangenen Jahren wurden die Badestellen in der Region immer schicker. Am Bautzener Stausee konnte zum Beispiel durch neue Technik die Wasserqualität entscheidend verbessert werden. Auch an der Promenade ist viel passiert. Wer die Böschung zum Strand hinunterläuft, entdeckt einen Ort, der regelrecht zum Baden einlädt. Es gibt tollen Sand, es gibt Buhnen, die an die Ostsee erinnern – nur Sicherheit, die gibt es nicht.

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Dabei wäre es an der Talsperre schon allein aufgrund der stetig wachsenden Besucherzahl angebracht, dort eine Wache zu stationieren – zumindest am Wochenende. Und nicht nur dort. Auch an anderen Seen in der Region sollten die zuständigen Betreiber oder Kommunen über Rettungsschwimmer nachdenken. Zu einer tollen Badestelle gehören nicht nur ein Parkplatz und ein Imbiss. Wer darauf vertrauen kann, dass er im Notfall aus dem Wasser gerettet wird, der schwimmt mit einem besseren Gefühl.

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