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Seifersdorfer Kita ist startklar

Am Montag öffnet die neue Einrichtung am Schönborner Weg. Zunächst werden nur wenige Kinder betreut.

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© Thorsten Eckert

Von Thomas Drendel

Seifersdorf. Der Countdown läuft. Nur noch wenige Tage, dann herrscht erstmals Getümmel in der neuen Kindertagesstätte in Seifersdorf. Nach knapp einjähriger Bauzeit wird die Einrichtung in Betrieb genommen. Nach Angaben von Leiterin Konstanze Liepke startet die Kita mit 18 Mädchen und Jungen. „Davon sind vier Kinder im Krippen- und 14 im Kindergartenalter“, sagt sie. Gründe für niedrige Anzahl ist nach ihren Angaben die notwendige Eingewöhnungszeit besonders bei den Krippenkindern. Außerdem hätten die Eltern je nach Alter die Kinder erst für die nächsten Wochen oder Monate angemeldet. Meist werden sie ab einem Jahr in die Betreuung gegeben, da die Mütter dann oft wieder ihrem Beruf nachgehen. Einen großen Schub wird es nach ihren Angaben auch nach den Sommerferien mit Beginn des neuen Betreuungsjahrs geben. Der Bau der neuen Kita kostet rund 1,58 Millionen Euro. Davon steuern der Freistaat und der Bund rund 840 000 Euro bei. Fünf Erzieherinnen kümmern sich um die Kinder. „Auch wenn wir noch nicht die volle Auslastung erreicht haben, werden wir schon die gesamte Kita nutzen“, sagt sie. Der überwiegende Teil der Möbel und auch der Spielgeräte ist schon da. Die Restlichen kommen in den nächsten Tagen. „Einen Transport erwarten wir am Montag. Dann heißt es noch mal einräumen.“ Die Kita ist wie geplant von 6 bis 17 Uhr geöffnet. Morgens wird mit einer Gruppe begonnen, wo die „Frühkinder“ zusammengefasst werden. Wenn es im Laufe des Morgens mehr Kinder werden, kommen sie in ihre Stammgruppen. Am Abend werden die „späten“ Kinder ebenfalls in einer Gruppe zusammengefasst. Das Essen liefert wie geplant die Küche des Epilepsiezentrums in Kleinwachau. Ein wichtiger Termin steht nach der Eröffnung noch an. Am Sonntag, dem 10. Mai, wird es einen Gottesdienst zur Begrüßung der Mitarbeiter der neuen Kita mit dem Pfarrer Slesazeck geben. Er findet um 10 Uhr in der Kirche in Seifersdorf statt. Betreiber der Einrichtung ist die Diakonie. Sie war im vergangenen Jahr vom Wachauer Gemeinderat unter acht Bewerbern ausgewählt worden. Wenige Tage zuvor hatten sich auch Eltern aus Seifersdorf für den kirchlichen Betreiber ausgesprochen.