merken
PLUS

Görlitz

Seit 20 Jahren nichts Neues

Steffen Gerhardt über die Konsequenzen aus der Tunnelsperrung

Symbolbild
Symbolbild © SZ-Archiv / Montage: SZ-Bildstelle

Für rund 1,35 Millionen Euro wurde die Jänkendorfer Kreuzung 2017 und 2018 umgebaut. Das alles mit dem Ziel, die Verkehrsführung flüssiger zu gestalten, besonders dann, wenn der Tunnel mal wieder zu ist. Dazu gehört auch, dass eine moderne Ampelanlage die bisherige abgelöst hat. Aber was nützt Hightech an der Straße, wenn sie in einer fernen Schaltzentrale keiner bedient. Das richtige Programm aktiviert und Tausenden Autofahrern wäre das lange Warten an der Jänkendorfer Kreuzung erspart geblieben. Wenn das Problem der Umschaltung technisch nicht zu beheben war, wieso entscheidet man sich nicht für eine händische Lösung? Indem man einen „Verkehrspolizisten“ auf die Kreuzung stellt?

Weiterführende Artikel

Symbolbild verwandter Artikel

Tunnel-Chaos: Landesbehörde hat Schuld

Die Ampel an der Jänkendorfer Kreuzung in Niesky kann von Dresden ausgeschaltet werden. Doch am Sonntag tat das niemand.

Ganz gleich, welche Lösung favorisiert wird, sie muss auch angewendet werden. Die nächste Tunnelsperrung kommt gewiss, ob beabsichtigt oder nicht. Die Kodersdorfer und Nieder Seifersdorfer wollen so einen Sonntag nicht noch einmal erleben. Auch in Wiesa und Thiemendorf staunten die Bürger, wo der Sonntagsverkehr auf einmal herkommt. Ganz gleich, welche Anstrengungen die Behörden jetzt unternehmen. Der Ärger bleibt: Seit zwei Jahrzehnten rauscht der Verkehr durch beide Tunnelröhren – und bis heute ist es nicht gelungen, den Umleitungsverkehr problemlos von Kodersdorf nach Nieder Seifersdorf und umgekehrt zu bringen.

Gesicherte Nahversorgung in der Elbgalerie

Die Apotheke, Drogerie und der Lebensmittelhandel haben in der Elbgalerie weiterhin für Sie geöffnet und freuen sich auf Ihren Besuch.

Mehr lokale Artikel:

www.sächsische.de/ort/goerlitz

www.sächsische.de/ort/niesky