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Seitenweise Stadtgeschichten

Literatur. Das Dresdner Gründungsjubiläum hat Autoren und Fotografen inspiriert. Die SZ hat im Bücherregal gestöbert.

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Von Andreas Rentsch

Dresden, deine Bücher: Das Jubiläumsjahr hat der Stadt einen beeindruckenden Stapel Neuerscheinungen beschert. Aus welcher Fülle von Bildbänden, Stadtführern, Geschichtsbüchern und Romanen man mittlerweile wählen kann, zeigt sich im „Haus des Buches“ am Dr.-Külz-Ring. Rund 900 Titel über Dresden und Sachsen seien im Programm, sagt Geschäftsleiterin Barbara Altmann. Darunter sind allein dreißig Bücher, die sich mit der Geschichte und dem Wiederaufbau der Frauenkirche beschäftigen. Für die hiesigen Buchhändler sind diese „Regionalia“ einer der größten Umsatzträger neben Kinderbüchern, Paperbacks und Reiseliteratur. Zu den Verkaufsschlagern zählen Klassiker wie Fritz Löfflers Standardwerk „Das alte Dresden“ oder Richard Peters „Eine Kamera klagt an“, aber auch mehrsprachige Bildbände, Stadtteil-Bücher der Reihe „Dresdens alte Ortskerne“ oder Erich Kästners „Als ich ein kleiner Junge war“. Trotz der Flut der Neuerscheinungen, die es bereits gegeben hat, sieht Barbara Altmann immer noch „blinde Flecken“, die durchaus eine weitere Veröffentlichung wert wären – etwa „Einzelbiografien über Personen, die einst in Dresden gelebt haben“.