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Semperoper jetzt eingerüstet

Die Treppen und das Champagnerzimmer werden hinter einem Bauzaun saniert. An der Fassade haben Experten besondere Aufgaben.

Sowohl ein Bauzaun als auch ein Gerüst prägen derzeit das Bild an der Semperoper.
Sowohl ein Bauzaun als auch ein Gerüst prägen derzeit das Bild an der Semperoper. © Foto: Sven Ellger

Dresden. Nicht nur im Zwinger wird derzeit gebaut, sondern auch an der benachbarten Semperoper. Das ist für Passanten deutlich sichtbar. Am Theaterplatz sperrt ein großer Bauzaun den Zugang ab. Zudem ragt auf der Zwingerseite ein Gerüst empor. Bereits 2018 und 2019 waren die Außenwände des Opernhauses an der Elb- und Zwingerseite abschnittsweise abgedichtet worden. Dafür mussten die Freitreppen abgebaut werden. Danach waren die Treppen neu gesetzt, ausgerichtet und die Sockelsteine ersetzt worden.

Im dritten und letzten Bauabschnitt wird jetzt seit dem Frühjahr der Haupteingang saniert. Dabei wird nachträglich eine Außenabdichtung an dem Opernhaus angebracht. Die Treppen am Hauptzugang sind mittlerweile abgebaut und die Außenwände freigelegt, teilt Sprecher Alwin-Rainer Zipfl vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) mit. „Die Sandsteine im Sockelbereich wurden ausgebaut, um die vertikale Abdichtung zum späteren Zeitpunkt anbringen zu können“, erklärt  Zipfl. „Derzeitig werden statische Sicherungsmaßnahmen durchgeführt, um die hohen Lasten aus Quadriga, Exedra und Haupteingang selbst weiterhin abzufangen.“

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Hinter diesem Bauzaun wird derzeit am Haupteingang der Semperoper gearbeitet. Nachträglich wird eine Außenabdichtung am Fuße des Opernhauses aufgebracht.
Hinter diesem Bauzaun wird derzeit am Haupteingang der Semperoper gearbeitet. Nachträglich wird eine Außenabdichtung am Fuße des Opernhauses aufgebracht. © René Meinig

Die Sandsteinsockel der Figuren von Goethe und Schiller links und rechts des Eingangs sind ebenfalls abgebaut. Ist der Rohbau fertig, wird die neue Dichtung aufgebracht, nennt Zipfl den nächsten Schritt. „Im Anschluss wird die Baugrube wieder verfüllt und die herausgenommenen Sandsteine werden eingesetzt“, erläutert er. Die Treppenstufen werden letztlich wieder gesetzt und der historische Pflasterbelag verlegt.

In dem Zuge wird auch das unter dem Theaterplatz liegende Champagnerzimmer voll saniert. Sein Name stammt Zipfl zufolge daher, dass der Raum früher als Lager für Sekt, Wein und eben Champagner genutzt wurde. Da die Außenwände bisher zu feucht waren, konnte der Raum nicht genutzt werden. Nach der Sanierung wird dies aber möglich sein. Vorgesehen ist, die Arbeiten im August abzuschließen. Dafür investiert der Freistaat rund 120.000 Euro.

Aufgebaut wurde kürzlich auch ein Gerüst an der Westseite der Semperoper in Richtung Zwinger. „An der Fassade werden die Aufsatzfiguren in einem zweijährigen Rhythmus auf Standfestigkeit und Restaurierungsbedarf geprüft und Sanierungen durchgeführt“, erklärt Zipfl. Dafür investiert der SIB rund 220.000 Euro. Geplant ist, das Gerüst Ende September wieder abzubauen. Im kommenden Jahr sollen diese Prüfung auf der gegenüberliegenden Fassade an der Elbseite ausgeführt werden, kündigt er an.

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