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Seniorenklub in Lauta setzt auf Miteinander

Die Verbandsarbeit findet großen Zuspruch. Die Senioren besuchen viele Ausflugsziele – zuletzt waren sie im Café „Martha“.

Die Caritas-Senioren genossen den Nachmittag im Schatten der Bäume im Garten des Cafés „Martha“.
Die Caritas-Senioren genossen den Nachmittag im Schatten der Bäume im Garten des Cafés „Martha“. © Foto: Christine Primpke

Von Christine Primpke

Lauta. Jeden Dienstag treffen sich etwa 30 Senioren in den Klubräumen in der Rosa-Luxemburg-Straße 11. Das ist längst keine unbekannte Adresse in Lauta mehr, feierte doch der Caritas-Seniorenklub im vorigen Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Sein Motto lautet: „Miteinander – Füreinander“.

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Schon zu Beginn eines jeden Jahres setzen sich die Club-Mitglieder zusammen, um einen Jahresveranstaltungsplan aufzustellen. Die Wünsche der Senioren finden dabei volle Berücksichtigung. Dann liegt es am Geschick der Caritas-Mitarbeiter, alles termingerecht je Kalendermonat abzustimmen. Leiterin Cornelia Maltan und ihr Team bemühen sich sehr, jedes Jahr neue Höhepunkte im Rahmen der kulturellen Betreuung der Senioren zu organisieren. In diesem Jahr war so ein Höhepunkt der Besuch einer Frauentags-Veranstaltung in der Krabatmühle in Schwarzkollm. Überhaupt verfolgen die Caritas-Senioren mit großer Aufmerksamkeit die Entwicklung des Krabat-Erlebnishofes. Sie nutzen jedes Jahr eine Führung, um die Neuigkeiten vor Ort kennenzulernen. Auch Buchlesungen, das Thema „Gesunde Ernährung“ oder Vorträge und Gedächtnistraining („Fit im Kopf“) mit Ursula Horlitz stehen auf dem Veranstaltungsplan.

In diesem Monat gab es bereits ein Glanzlicht. Man verließ die Vereinsräume und verbrachte einen geselligen Nachmittag bei der Verkehrswacht Lauta. Nur eine Woche später gab es für die Caritas-Senioren eine weitere Überraschung: Wegen der sommerlichen Temperaturen ging es per Fahrdienst zum Café „Martha“. Das nahe des Stadtparkes Lauta gelegene kleine Café verzaubert seine Gäste auf ganz besondere Art und Weise. Im Garten, im Schatten der vielen urigen Bäume, hatte Gastgeberin Anke Renner hübsche kleine Tische eingedeckt. Die Senioren nahmen ihre Plätze ein. Zuerst gab es die Ständchen für das Geburtstagskind. Dann wurde gemeinsam gesungen. Kaffee und selbst gebackener Kuchen, natürlich Anke Renners Hausmarke, stärkten die Runde. Während des erholsamen Nachmittages fand ein lockerer Plausch statt, denn Kommunikation und Austausch sind für die Senioren sehr wichtig. Dieser Dienstags-Treff endete mit der Besichtigung des charmanten Cafés, das Ende 2016 eröffnet wurde und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet ist. Die Caritas-Senioren haben den Aufenthalt im Café „Martha“ sehr genossen. Nicht ohne Grund ist an der Pforte zum Garten und an der Tür zum Café zu lesen: „Der Ort, an dem Zeit stehen bleibt.“ Café-Betreiberin Anke Renner möchte in der heutigen, von Hektik geprägten Zeit den Gästen einen Ruhepol bieten. Sie wollte etwas schaffen, wo sie selbst sich wohlfühlt und wo es anderen auch so geht. Das ist ihr gelungen.

Die Caritas-Senioren können sich übrigens noch auf weitere Höhepunkt im Verlauf dieses Jahres freuen. Als nächstes steht am 20. August das Sommerfest des Seniorenklubs auf dem Veranstaltungsprogramm. Und im Oktober wird ein Weinfest stattfinden. Die Vorbereitungen dafür sind schon im Gange.

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