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Sicherer mit dem Rad durchs Oberland

Beiersdorf investiert in seine Fahrradwege. Einen großen Wunsch hat die Gemeinde aber noch, um den Radelverkehr zu verbessern. 

Der Radweg, der in Beiersdorf beim Feuerwehrdepot beginnt, führt Richtung Oppach. Die Brücke im Hintergrund hat die Gemeinde jetzt erneuert.
Der Radweg, der in Beiersdorf beim Feuerwehrdepot beginnt, führt Richtung Oppach. Die Brücke im Hintergrund hat die Gemeinde jetzt erneuert. © Rafael Sampedro

Damit Radler sicher unterwegs sind, hat die Gemeinde Beiersdorf jetzt investiert. Drei Brücken am Radweg in Richtung Oppach sind fertiggestellt worden, zwei für Radfahrer und eine Fußgängerbrücke, berichtet Bürgermeister Hagen Kettmann (parteilos). Die Radeltrasse, eine Strecke mit sandgeschlemmter Decke, beginnt am Beiersdorfer Feuerwehrdepot und führt parallel zur Löbauer Straße in Richtung Oppach. 

Zumindest ein Stück können Radfahrer hier abseits der viel befahrenen Ortsverbindungsstraße auf einer sicheren Trasse fahren. "Ein Radweg an der Straße fehlt ja noch", so der Bürgermeister. Im Gespräch ist er beim zuständigen Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) schon lange. Hagen Kettmann hofft, dass er irgendwann einmal tatsächlich gebaut wird. 

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Auch auf der alten Schmalspurtrasse in Richtung Schönbach will die Gemeinde weiter ausbauen. Hier müssen ebenfalls Brücken erneuert werden. Bislang müssen Radfahrer deswegen immer wieder auf die Straße ausweichen - keine ideale Lösung. Künftig soll der Weg durch das Schmiedental durchgängig befahrbar sein.

Das soll auch mehr Sicherheit für Schulkinder bieten. Denn die Fahrradstrecke dient unter anderem als Schulweg. "Zu uns in die Beiersdorfer Grundschule kommen auch die Schönbacher Kinder", so Kettmann. 

Damit die größeren Brücken, die noch fehlen, gebaut werden können, ist die Gemeinde auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Der Bürgermeister will nun geeignete Förderprogramme ausfindig machen. 

Eine große Hilfe sei auch die Pauschale von 70.000 Euro, die jetzt jede Kommune vom Freistaat jährlich zur freien Verfügung erhält. "Für größere Städte ist das wahrscheinlich ein kleiner Betrag, aber uns hilft es sehr", sagt Bürgermeister Kettmann. Die Summe könne zum Beispiel in den Eigenanteil der Gemeinde einfließen, damit sie Fördermittel für größere Investitionen beantragen kann, erklärt der Bürgermeister.  

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