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Pirna

Sieben Jahre für fünf Kilometer Straße

Die S 168 von Pirna bis Struppen soll ab diesem Jahr ausgebaut werden. Wie genau, verrät ein neuer Plan.

Marode und kaputt: Die S 168 durch Struppen.
Marode und kaputt: Die S 168 durch Struppen. © Daniel Schäfer

Der geplante Ausbau der Staatsstraße 168 vom Pirnaer Sonnenstein bis zum Ortsausgang Struppen wird konkreter. Der rund fünf Kilometer lange Abschnitt ist marode. Am größten sind die Schäden in Struppen selbst. Anwohner kämpfen seit fast 20 Jahren dafür, dass die Ortsdurchfahrt saniert wird. Bürgermeister Rainer Schuhmann (CDU) hat vom Landratsamt nun ein Schreiben bekommen, in welchem Zeitfenster die Bauarbeiten ablaufen soll. Die Details hat er in der letzten Gemeinderatssitzung vorgestellt. 

Demnach werden in diesem Jahr erste Arbeiten anlaufen. Diese betreffen die Straße auf der Ebenheit, vom Ortsausgang Pirna bis zum Ortseingang Struppen. In dem Bereich sollen Durchlässe in der Straße erneuert werden. Parallel zur Fahrbahn ist zudem ein neuer Radweg vorgesehen. 

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Zwischen dem Pirnaer Sonnenstein und Struppen soll ein Radweg entstehen.
Zwischen dem Pirnaer Sonnenstein und Struppen soll ein Radweg entstehen. © Daniel Schäfer

Die Planung dafür soll 2020 weiter festgeklopft werden. Allein die Kosten dafür werden auf rund eine Million Euro geschätzt, wie Schuhmann vortrug. 2021 soll der Bau des Radweges dann tatsächlich beginnen. Zwei Abschnitte seien vorgesehen. 

Bauarbeiten sollen bis 2027 dauern

Danach konzentrieren sich die Arbeiten auf die Ortsdurchfahrt von Struppen. Laut Zeitplan des Landratsamtes sollen sie im kommenden Jahr starten. Begonnen wird mit den Brücken, dann wird die Fahrbahn im Bereich vom Struppenberg bis zum Landschlachthof erneuert. Die Sanierung soll voraussichtlich bis 2027 dauern.

"Ich habe schon mal solche Zahlen gehört. Hoffen wir, dass es wirklich losgeht", kommentiert Bürgermeister Schuhmann das Schreiben kurz. Er selbst sei optimistisch, dass der Zeitplan gehalten werden kann - zumindest der Baustart. 

Die Sanierung der Staatsstraße wird rund elf Millionen Euro kosten. Der Freistaat hält die nötigen Mittel bereits vor. Das Projekt planen und umsetzen wird aber der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Denn nach der Sanierung soll die Staatsstraße zu einer Kreisstraße herabgestuft werden. Künftig wäre dann nicht mehr das Landesamt für Straßenbau und Verkehr für die Trasse zuständig, sondern das hiesige Landratsamt in Pirna.

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