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Sieben Millionen extra für Wege und Straßen

Von den Mehreinnahmen aus Steuern werden auch Straßen repariert. Die ersten Vorschläge dafür liegen jetzt vor.

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Für die Reparatur der schlimmsten Straßen, Geh- und Radwege gibt es jetzt sieben Millionen Euro extra. Das Geld hat Dresden zur Verfügung, weil die Stadt mehr Steuern eingenommen hat. Der Stadtrat hatte 2010 beschlossen: Kommt mehr Geld, soll davon auch etwas in Straßen und Wege fließen. Nun ist es so weit: Vier Millionen gibt es für Straßen, zwei Millionen für Gehwege und eine Million Euro für Radwege. Inzwischen hat das Straßen- und Tiefbauamt die schlimmsten Stellen zusammengetragen und Vorschläge gemacht, wo das Geld eingesetzt werden soll.

Auf der Liste der Straßenreparaturen steht die Grundstraße ganz oben. Hier soll zwischen der Steglichstraße und der Bautzner Landstraße der Asphalt erneuert werden. Das hat die Stadt auch auf der Winterbergstraße zwischen Liebstädter und Rennplatzstraße vor. Ebenfalls auf der Liste steht die Sanierung der unteren Bautzner Straße zwischen Rothenburger und Martin-Luther-Straße.

Auf bessere Radwege können sich die Nutzer der Strecken an der Dohnaer Straße von Wilhelm Weitling-Straße bis Spitzwegstraße freuen. Außerdem wird mit dem Geld zwischen Carola- und Augustusbrücke auf der rechten Elbseite ein neuer Radweg gebaut.

Für Fußwege gibt es drei Schwerpunkte: Den Weißen Hirsch mit diesen Bereichen: Küntzelmannstraße, Collenbuschstraße, Plattleite, Wolfshügelstraße und Luboldstraße. In Striesen sind es Alemannstraße, Wormser Straße, Wartburgstraße, Paul-Gerhard-Straße/Wittenberger Straße, Rosa-Menzer-Straße und die Huttenstraße. In Plauen sollen die Wege am Plauenschen Ring zwischen Kaitzer Ring und Westendstraße erneuert werden. Baustart für alle Projekte soll 2012 sein. Der Stadtrat muss die Vorschläge noch beschließen. (dek)