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Sieben wollen in den Stadtrat

Die Wählervereinigung hat ihre Kandidaten nominiert. Auch für den Ortschaftsrat Hirschbach hat sie Bewerber aufgestellt.

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Von Maik Brückner

Mit sieben Bewerbern wird die Wählervereinigung Reinhardtsgrimma zur Stadtratswahl am 25. Mai antreten. An der Spitze der Liste steht der Frauendorfer Ortsvorsteher Klaus Köhler, der im Laufe der Jahre viel kommunalpolitische Erfahrung sammeln konnte. Unter anderem war er Gemeinderat in Reinhardtsgrimma. Nach der Fusion mit Glashütte wurde er Stadtrat. Bei der letzten Stadtratswahl fuhr er mit 512 Stimmen das drittbeste Ergebnis ein. Neben Köhler wollen auch Cunnersdorfs Ortsvorsteher Karl-Heinz Funke und Klaus Thierfelder aus Hirschbach Stadträte bleiben. Bisher verfügt die Wählervereinigung über drei Mandate. Damit ist sie nach der CDU die zweitstärkste Gruppe im Stadtparlament, in dem es keine Fraktionen gibt.

Ziel der Wählervereinigung wird es sein, mit dafür zu sorgen, die Infrastruktur in den Ortsteilen weiterzuentwickeln, damit auch diese Orte attraktiv bleiben, kündigt Sprecher Klaus Köhler an.

Drei Ortsvorsteher treten an

Die Wählervereinigung wird auch zu mehreren Ortschaftsratswahlen antreten. Bewerber hat sie für die Wahlen in Reinhardtsgrimma, Cunnersdorf, Hausdorf und Frauendorf aufgestellt. In drei dieser Ortsteile stellt die Gruppe auch den Ortsvorsteher. Und diese stehen auch wieder auf den Listen. So tritt Köhler in Frauendorf an, Funke in Cunnersdorf und Siegmar Bräunert in Hausdorf. Auch in Hirschbach bewirbt sich die Wählervereinigung um Mandate. Bei der Wahl 2004 holte sie dort fünf von sieben Sitzen, 2009 trat sie dann nicht mehr an und überließ der CDU das Feld. Nun meldet sich die Wählervereinigung mit zwei Bewerbern zurück.

Für den neu zu bildenden Ortschaftsrat in Glashütte hat die Wählervereinigung ebenso wie der Glashütter CDU-Stadtverband keine Bewerber nominiert.