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Skeleton-Weltmeisterin tritt gegen Fans an

Diana Sartor legt sich noch einmal bäuchlings auf den Schlitten. Wer sie schlägt, gewinnt – und tut Gutes.

Von Mandy Schaks

Eigentlich wollte er beim nächsten Skeleton-Cup für jedermann dabei sein. Ex-Weltmeisterin Diana Sartor aus Bärenfels hatte Eberhard Gienger, den früheren Reck-Weltmeister, schon lange an die Bobbahn nach Altenberg eingeladen, mal zu einem Bauchklitscher der besonderen Art. Beide lernten sich vor Jahren bei der Tour der Hoffnung kennen, bei der Prominente zugunsten krebskranker Kinder in die Pedale treten – im Vorjahr auch in Altenberg. Doch bisher wollte es einfach mit einem Treffen am Eiskanal nicht klappen. Im vorigen Jahr, als Gienger spektakulär zum offiziellen Tourstart aus der Luft über dem Liftparkplatz in Altenberg einschwebte, versprach er nach seiner Landung, sich nächstes Jahr beim Skeleton-Cup nun wirklich trauen zu wollen. Aber es kam wieder anders als gedacht. Die Skeleton-Fans müssen nächsten Sonnabend noch einmal ohne den sympathischen Sportler auskommen. „Am Wochenende wäre ich gerne dabei“, sagte Eberhard Gienger auf Nachfrage der SZ, „musste aber mein Vorhaben noch einmal um ein Jahr verschieben, weil mein Schwiegervater am 24.1.2015 seinen 90. Geburtstag feiert.“ Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben, wie der Volksmund sagt. So hält es auch Gienger: „Nächstes Jahr sollte es klappen.“

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Wer diesmal schon Lust hat, mal bäuchlings den Eiskanal hinunterzusausen, ist am Sonnabend herzlich willkommen. Die Abteilung Skeleton des SSV Altenberg veranstaltet bereits zum 17. Mal den Skeleton-Cup für jedermann. Es werden zwei Rennläufe gefahren in verschiedenen Disziplinen. So legt Weltmeisterin Diana Sartor vor. Wer schneller im Eiskanal ist als sie, gewinnt in der Disziplin „Schlag Diana“. Preisverdächtig ist auch der Starter, der seine beiden Läufe möglichst in der gleichen Zeit absolviert. Außerdem gibt es eine Teamwertung, in welche die Ergebnisse von zwei Startern einfließen, die in einer Firma arbeiten oder anderweitig in einer Verbindung zueinanderstehen.

Treff ist am Sonnabend, 17 Uhr, an der Panoramabaude oberhalb vom Ziel der Bobbahn. Die Startgebühr von 80 Euro ist an der Abendkasse zu entrichten. Die Erlöse kommen der Nachwuchsarbeit beim SSV zugute. Mitorganisatorin Diana Sartor hofft, dass so viel zusammenkommt, um noch einen Teil für die diesjährige Tour der Hoffnung spenden zu können „als Gruß aus dem Osterzgebirge“, wie sie sagt.

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