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Leben und Stil

So kaufen Sie sicher und günstig im Netz

Fakeshops, Preise, Bezahlung: Die drei wichtigsten Tipps, die jeder kennen sollte.

© Jens Büttner/dpa (Symbolbild)

Von Annika Krempel

Zwei Drittel aller Deutschen kaufen im Internet ein. Im Schnitt gaben sie im vergangenen Jahr rund 1350 Euro aus, zeigt der Online-Monitor des Handelsverbands. Damit die bestellte Ware auch ankommt und am Ende nicht die große Enttäuschung steht, hilft Skepsis und ein wenig Planung.

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Fakeshops: Blick ins Impressum schützt

Betrüger stellen gefälschte Seiten ins Netz, um von arglosen Käufern Geld zu ergaunern. Besonders schnell landet man bei solchen falschen Angeboten über die Bildersuche von Google, warnt Eva Rohde vom

E-Commerce Verband. Manche Fakeshops sind einfach zu entlarven, etwa eine Feuerwehr, die Schuhe von einer bekannten Marke verkaufen soll. „Wenn der Name der Domain nicht zum Angebot passt, sollten alle Alarmglocken läuten“, so Rohde. Auch schlechtes Deutsch, ein buntes Sammelsurium an Produkten oder die Häufung von Markenprodukten können Hinweise sein. „Das Wichtigste ist, dass Käufer erkennen können, bei wem sie kaufen“, sagt Rohde. Ein Blick ins Impressum ist daher gerade bei unbekannten Online-Shops unerlässlich. Nützlich sind außerdem Siegel von Prüfinstituten, etwa Trusted Shops, EHI oder Tüv Süd.

Preise: Abwarten sichert Schnäppchen

Online-Shopping ist oft günstiger als der stationäre Handel. Doch ein Vergleich ist nicht ganz so einfach. Denn es gibt Anbieter, die teilweise täglich ihre Preise verändern, erklärt Kirsti Dautzenberg vom Marktwächter-Projekt der Verbraucherzentralen. In einer Untersuchung aus dem vergangenen Jahr haben die Verbraucherschützer gezeigt, dass die Unterschiede innerhalb weniger Tage teilweise eklatant sind. So kostete eine Hose mal 130 Euro, dann 80 Euro und schließlich 200 Euro. Um trotz schwankender Preise gute Geschäfte zu machen, sollte man möglichst nicht spontan einkaufen. Das gilt insbesondere bei großen Anschaffungen. „Wer ein bestimmtes Produkt im Auge hat, sollte die Preise über einige Tage vergleichen“, rät Dautzenberg. Das geht zum Beispiel mit Preissuchmaschinen, die einen Preisverlauf darstellen. Zudem lohnt stets ein Blick auf die Preise im Laden um die Ecke. Von der Schnäppchensuche an speziellen Rabatt-Tagen wie dem Black Friday Ende November lassen sich Kunden lieber nicht locken. Die gezielte Produktsuche und ein ruhiger Vergleich sparen mehr Geld.

Bezahlung: Vorkasse ist tabu

Die meisten Onlineshops bieten mehrere Bezahlmethoden an. „Für Kunden ist die Zahlung auf Rechnung am besten. Denn dann haben sie die Ware schon in der Hand, bevor das Geld fließt“, empfiehlt Kirsti Dautzenberg. Auf Vorkasse sollte man sich lieber nicht einlassen, insbesondere bei Shops, die einem unbekannt sind. „Falls die Ware beschädigt ist oder nicht ankommt, ist es oft schwieriger, das Geld zurückzubekommen.“ Gleiches gilt bei der Nutzung einer Kreditkarte. Ist beim Händler kein Kauf auf Rechnung möglich, bieten sich vielleicht Zahlungsdienstleister wie Paypal oder Paydirekt als Alternative an. Sie helfen mit ihren Käuferschutzprogrammen, wenn mal etwas schiefgeht. „Zwar lösen die nicht alle Probleme, aber immerhin gibt es den Verbrauchern etwas Sicherheit“, sagt Dautzenberg. (dpa)

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