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So läuft das BA-Studium in Corona-Zeiten

Ein Krisenmanagement und Hygienepläne sollen helfen, dass die Studenten trotz aller Auflagen die Regelstudienzeit einhalten.

Auf dem Campus der Studienakademie Riesa in Gröba beginnt bald das neue Semester. Es wird weiterhin von Corona-Auflagen geprägt sein.
Auf dem Campus der Studienakademie Riesa in Gröba beginnt bald das neue Semester. Es wird weiterhin von Corona-Auflagen geprägt sein. ©  Archiv/Sebastian Schultz

Riesa. „Es sind besondere Zeiten, welche besondere Maßnahmen erfordern", sagt Professor Andreas Hänsel, Präsident der Berufsakademie Sachsen. Die Einrichtung, die auch in Riesa eine Studienakademie betreibt, hat bereits unmittelbar nach dem Lockdown im März auf Fern- und Selbststudium umgestellt. Seit Mai bietet die BA - mit strikten Hygieneplänen - auch wieder eine Präsenzlehre an. Dabei gehören unterschiedliche Lehrformate dazu, etwa die Teilung der Seminargruppen auf zwei Seminarräume, wobei per Livestream die Präsenzvorlesung übertragen wird. So kann der Dozent auf die Fragen der Studenten reagieren. 

"Sicherlich ist dies organisatorisch nicht ganz einfach und mit unserer kleinen Seminargruppengrößen überhaupt erst realisierbar. Unseren Praxispartnern aus der Wirtschaft gegenüber sehen wir uns jedoch verpflichtet, alles Vertretbare dafür zu tun, um die Regelstudienzeiten von drei Jahren einzuhalten", sagt Hänsel. Dafür habe man ein funktionierendes Krisenmanagement für die Studienorganisation und umfangreiche Hygienepläne entwickelt.

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Noch einige freie Studienplätze

Mit Fernstudium, Online-Lehre, Videokonferenzen und eingeschränkter Präsenzlehre sei die Berufsakademie Sachsen bisher den Umständen entsprechend gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Mit einem jeweils möglichen Lehrveranstaltungs-Mix soll es auch weitergehen. „Wir möchten auch zum Wintersemester für die neuen Erstsemester mit so viel wie möglich Präsenzlehre beginnen. Wir reagieren flexibel auf die zu diesem Zeitpunkt jeweils geltenden Allgemeinverordnungen sowie Abstands- und Hygieneregeln“, so Hänsel. Das neue Studienjahr startet am 1. Oktober 2020. Es gibt noch den einen oder anderen offenen Studienplatz in den Fachbereichen Wirtschaft, Technik sowie Sozial- und Gesundheitswesen. 

Die Präsenz vor Ort sei nicht nur für Lehre und Studenten wichtig, sondern auch für die Forschung. „Manche Experimente kann man eben nur schlecht per Videoschalte durchführen“, sagt der BA-Präsident. Die Berufsakademie Sachsen betreibt neben der Einrichtung in Riesa-Gröba auch noch Studienakademien in Bautzen, Breitenbrunn, Dresden, Glauchau, Leipzig und Plauen. Insgesamt zählt die Einrichtung 4.500 Studenten, die wechselweise in der Einrichtung und bei den jeweiligen Praxispartnern auf ihren Beruf vorbereitet werden. Nach erfolgreichem, dreijährigem Studium verleiht der Freistaat Sachsen einen Bachelor-Abschluss. Im Anschluss können Absolventen ein Masterstudium an einer Hochschule aufnehmen, sofern die entsprechenden Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind. (SZ)

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