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So sehen die neuen Gartenstadt-Villen aus

Auf dem einstigen Areal der Sandsteinwerke in Pirna wird ein neuer Wohnpark errichtet - mit drei verschiedenen Haustypen.

Neuer Wohnpark "Sandsteingärten" in Pirna: Eine große zentrale Grünfläche zwischen den Parkvillen.
Neuer Wohnpark "Sandsteingärten" in Pirna: Eine große zentrale Grünfläche zwischen den Parkvillen. © Visualisierung: www.seidelstudios.de

Es ist das seit Langem teuerste und ambitionierteste Neubau-Wohnprojekt in Pirna: Die VKSH Invest GmbH & Co. KG will auf dem einstigen Werksgelände der Sandsteinwerke in der Innenstadt den Wohnpark "Sandsteingärten" errichten - ein in sich abgeschlossenes Gebiet zwischen Siegfried-Rädel-Straße und der Gottleuba mit insgesamt 88 Drei- und Vierraumwohnungen in zwölf Mehrfamilienhäusern. Rund 25 Millionen Euro investiert die VKSH in das Vorhaben. Nachdem Sächsische.de bereits die allgemeinen Fakten zu dem Wohngebiet vorgestellt hat, folgen nun Details zu den Häusern und den Außenanlagen.

In welchem Baustil werden die Häuser gebaut?

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Entworfen wurden die Gebäude vom Pirnaer Büro "seidelarchitekten". Die Häuser sind in drei verschiedene Typen unterteilt: Gartenvilla, Parkvilla, Stadtvilla. Architekt Uwe Seidel wählte einen neoklassizistischen Baustil, der geprägt ist von Riemchen, Gesimsen, Kapitellen, Stützen und symmetrischen Achsen. Das Ganze kommt etwas verspielt daher, soll aber gleichsam zeitlos wirken. Der Baustil erinnert ein wenig an die Bäderarchitektur an der Ostseeküste. Darüber hinaus stand bei der Planung das Gartenthema im Vordergrund, es gibt zwischen den Häusern großzügige Grünflächen.

Wie sehen die Gartenvillen aus?

Am nördlichen Rand des Wohngebietes nahe der Gottleuba entstehen vier Gartenvillen, der kleinste der vier Haustypen. Sie liegen etwas abgelegen von den anderen Häusern. In jeder Gartenvilla gibt es drei Wohnungen, eine, die sich über das gesamte Erdgeschoss erstreckt, darüber zwei Maisonettewohnungen. Die Quartiere sind zwischen 109 und 112 Quadratmeter groß. Wegen der Nähe zur Gottleuba sind diese Gebäude nicht unterkellert, für jede Wohnung gibt es daher ebenerdige Abstellräume. Zu den Erdgeschosswohnungen gehört jeweils eine Terrasse und ein kleiner Garten, die Maisonettewohnungen haben jeweils einen Balkon.

Wie sehen die Parkvillen aus?

Die Parkvillen sind im neuen Wohnpark in der Überzahl, von ihnen gibt es künftig sechs Stück mit jeweils zehn Wohnungen, sie sind zwischen 84 und 108 Quadratmeter groß. Alle Wohnungen haben eine Terrasse, einen Balkon oder eine Dachterrasse. In jeder Parkvilla wird ein Aufzug installiert, der auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Auf diese Weise lassen sich die Quartiere barrierefrei erreichen. Unter vier der Parkvillen erstreckt sich eine große Tiefgarage mit 69 Stellplätzen, in diesem Untergeschoss befinden sich auch Fahrradstellflächen sowie die zu den Wohnungen gehörenden Abstellräume. Unter den zwei übrigen Parkvillen liegt eine kleinere Tiefgarage mit 21 Stellplätzen, die Ein- und Ausfahrten zu beiden Tiefgaragen liegen an der westlichen Grundstücksgrenze.

Wie sehen die Stadtvillen aus?

Im östlichen Teil des Wohnparks stehen später zwei Stadtvillen mit je acht Wohnungen, die Quartiere sind zwischen 89 und 106 Quadratmeter groß. Auch diese Wohnungen verfügen entweder über Terrasse, Balkon oder Dachterrasse. In jeder Stadtvilla befindet sich ebenfalls ein Fahrstuhl. Die beiden Gebäude sind unterkellert, dort befinden sich unter anderem die Abstellräume. Ihre Autos parken die künftigen Bewohner der Stadtvillen in der großen Tiefgarage unter den Parkvillen. 

Wie sind die Wohnungen ausgestattet?

Die Wohnungen werden mit Fernwärme versorgt, alle Gebäude sind wärmegedämmt. Auf den Nordseiten der Gartenvillen, die in Richtung Bahnhof zeigen, werden spezielle Schallschutzfenster eingebaut. Sämtliche Fenster bekommen einen Sonnenschutz, entweder in Form hölzerner Fensterläden oder in Form von Rollläden. Beheizt werden sämtliche Räume per Fußbodenheizung, die Wohnräume einschließlich der Küchen werden mit Echtholz-Parkett ausgelegt, die Bäder mit Fliesen. 

Wie werden die Außenanlagen gestaltet?

Alle Erdgeschosswohnungen haben einen kleinen Gartenanteil, die Gärtchen werden mit Hecken voneinander abgegrenzt. In der Mitte zwischen vier Parkvillen befindet sich später eine große Gemeinschafts-Grünanlage mit breiten Wegen, die zu den Hauseingängen führen. Mittelpunkt der Anlage ist der Sitzplatz "Vier Jahreszeiten" - ein runder Platz mit im Kreis angeordneten Sitzbänken und einem Kunstobjekt im zentralen Kreisbeet. Eine weitere große Grünfläche befindet sich später östlich der beiden Stadtvillen. Dort gibt es einen Sitzplatz unter einer Pergola sowie einen Spielplatz - unterteilt in eine Spielfläche für Kinder im Alter von ein bis sechs Jahre sowie eine Spielfläche für Kinder von sechs bis 14 Jahre. Darüber hinaus sind für geschützte Vogel- und Fledermausarten auf dem Gelände des Wohnparks sowie unter der Brücke über die Gottleuba verschiedene Nistmöglichkeiten und Quartiere vorgesehen.

Wann wird der Wohnpark fertig?

Derzeit werden die alten Betriebsgebäude auf dem Gelände abgerissen, für den Bebauungsplan laufen letzte Abstimmungen. Läuft alles nach Plan, könnte im April Baurecht vorliegen, danach beginnt der Hochbau. Voraussichtlich Ende 2021 soll der Wohnpark fertig sein. Bereits am 10. Januar werden die Bauschilder aufgestellt, die neue Internetseite geht online, zugleich beginnt die Vermarktung. Alle 88 Wohnungen werden als Eigentumswohnungen verkauft, die Preise liegen je nach Größe zwischen 250.000 und 300.000 Euro. 

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Über weitere Themen zum Wohnpark, beispielsweise Infrastruktur, Flutschutz und Historie des Areals, wird Sächsische.de in Kürze weiter ausführlich berichten. 

Gartenvilla im Wohnpark "Sandsteingärten". 
Gartenvilla im Wohnpark "Sandsteingärten".  © Visualisierung: www.seidelstudios.de
Parkvilla im Wohnpark "Sandsteingärten".
Parkvilla im Wohnpark "Sandsteingärten". © Visualisierung: www.seidelstudios.de
Stadtvilla im Wohnpark "Sandsteingärten".
Stadtvilla im Wohnpark "Sandsteingärten". © Visualisierung: www.seidelstudios.de

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