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So sieht's im neuen Besucherzentrum aus

Das Maschinenhaus in der Landskron-Brauerei vereint Historie und Moderne. Das Unternehmen sieht sich mehr denn je als Motor für den Tourismus in der Stadt.

Der Blick von oben ins neue Besucherzentrum: Das ist 430 Quadratmeter groß.
Der Blick von oben ins neue Besucherzentrum: Das ist 430 Quadratmeter groß. © André Schulze

Landskron kann nicht nur Bier brauen, Landskron hat auch ein Faible für den Umbau eines produzierenden Industriedenkmals zum Touristenmagnet: Die Brauerei hat ein neues Besucherzentrum. Am Freitagabend ist es mit vielen geladenen Gästen eröffnet worden. Ab Sonnabend steht es den Besuchern offen.

Auf einer Fläche von etwa 430 Quadratmetern wird ihnen eine ganze Menge geboten. Nicht nur der Fanshop fand im Maschinenhaus einen neuen Platz. Auch eine ständige Ausstellung über die genau 150-jährige Geschichte der Görlitzer Brauerei gibt es. In mehreren Kojen wird über das besondere, handwerkliche Brauverfahren bei Landskron mit offener Gärung berichtet. Das gibt es so nur noch selten in Deutschland. 

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Im Maschinenhaus ist das Besucherzentrum untergebracht. 
Im Maschinenhaus ist das Besucherzentrum untergebracht.  © André Schulze

An anderer Stelle kann der Gast Etiketten aus 150 Jahre Landskron und eine Ahnengalerie bestaunen. Moderne Technik hielt Einzug in dem 1907 errichteten Maschinenhaus. Auf Knopfdruck erfährt der Gast in der Ausstellung Wissenswertes über Brauverfahren, Produkte und Besonderheiten in der Brauerei. Mittels virtueller Brillen kann der Besucher einen Spaziergang in 3-D über das gesamte Brauereigelände machen. Und die Ausstellung ist dreisprachig: deutsch, polnisch und englisch. Das Besucherzentrum bietet aber nicht nur frisch gezapfte Biere, sondern auch Kaffeespezialitäten, Weine und Erfrischungen. In gemütlichen Sitzecken kann der Gast verweilen.

Das Besucherzentrum bietet aber nicht nur frisch gezapfte Biere, sondern auch Kaffeespezialitäten, Weine und Erfrischungen
Das Besucherzentrum bietet aber nicht nur frisch gezapfte Biere, sondern auch Kaffeespezialitäten, Weine und Erfrischungen © André Schulze

Die Räume wurden modernisiert, aber die Bauherren - die Inhaber-Familie Lohbeck - legten besonderes Augenmerk darauf, dass Charme und Ambiente des Maschinenhauses erhalten bleiben: restaurierte Stahlträger und -säulen, Kranwagen mit Hubseilen, freigelegte Ziegelwände sind nur einige Beispiele dafür. Der Besucher kann sich anhand dessen ein Bild machen, wie es wohl früher in der Brauerei ausgesehen hat. Fotos in der Ausstellung ergänzen das. 

Für eine restaurierte, denkmalgeschützte Wendeltreppe wurde eine Wand eingerissen, damit sie für den Besucher sichtbar ist. Dort, wo früher Energie und Druckluft für die Brauerei erzeugt wurde, präsentiert sich das Besucherzentrum jetzt als Stätte der Wissensvermittlung, der Entspannung und des Genusses.

Das Besucherzentrum ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

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