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Görlitz

So teuer ist das Leeren der Papierkörbe

Das wird in Reichenbach von einem Dienstleister erbracht, den die Stadt bezahlen muss. Die Stadträte bestimmten jetzt, wer den Auftrag künftig bekommt.

© Constanze Junghanß

Genau 70 Papierkörbe gibt es in Reichenbach. 46 sind das im Stadtgebiet und 24 in den Ortsteilen. Genannt wurden die Zahlen im Stadtrat. Die Leerung der Abfallbehälter wird von einem Dienstleister erbracht, den die Stadt bezahlen muss.

Die Stadträte hatten jetzt darüber zu entscheiden, welcher Dienstleister das in Zukunft macht, da der Altvertrag mit der Veolia Umweltservice Ost GmbH ausgelaufen war. Drei Firmen gaben ihre Angebote ab, darunter auch der bisherige Dienstleister, der rund 24.600 Euro dafür veranschlagte. Die Summen der Bieter, die sich auf die Entsorgung für ein ganzes Jahr beziehen, klafften weit auseinander.

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Das teuerste Angebot für die Leerung und Entsorgung lag bei etwas über 27.000 Euro und kam von Becker Umweltdienste, das wirtschaftlichste bei rund 14.000 Euro. Die Entscheidung der Stadträte fiel dementsprechend schnell zu Gunsten des mit Abstand preiswertesten Angebotes: Die OLTG Dienstleistung & Service GmbH aus Reichenbach wird ab März bis Ende 2022 die Papierkörbe leeren.

Im Stadtgebiet soll das jede Woche passieren, in den Ortsteilen aller 14 Tage. Auch mit der Beseitigung wilder Müllablagerungen bei Bedarf wird das Unternehmen beauftragt. Die Leistung gehört mit dazu. In der Vergangenheit hatte Reichenbach immer wieder mal Probleme mit illegalem Müll und mehrfach im Amtsblatt darauf hingewiesen, dass das zu unterlassen ist.

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