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Dresden

So gefährlich ist der Stadtverkehr

388 Verkehrsverstöße an zwei Tagen: Was ist auf Dresdens Straßen los? Ein Unfallforscher gibt Antworten. 

Die Polizei überwachte am Donnerstag den Verkehr an der Kreuzung von Königsbrücker Straße und Stauffenbergallee.
Die Polizei überwachte am Donnerstag den Verkehr an der Kreuzung von Königsbrücker Straße und Stauffenbergallee. © Marion Doering

Die Kreuzung Königsbrücker/Stauffenbergallee zählt zu den meistbefahrenen in Dresden. Vor allem im Berufsverkehr. Dort kommt es immer wieder zu Unfällen und gefährlichen Situationen. Besonders häufig betroffen: Radfahrer. Pünktlich um 7 Uhr positionierten sich am Donnerstagmorgen Polizeihauptmeister Carsten Ulbricht und sein Team, um Auto- und Radfahrer zu kontrollieren. Die Bilanz nach zweieinhalb Stunden: 15 Radler, die verkehrt herum die Straße Richtung Hechtstraße hineinfuhren. 20 Euro Verwarngeld mussten sie zahlen, zusätzlich gab es Tipps vom Hauptmeister, wie sie die Stelle umfahren können. Acht Autofahrer hielten sich nicht an die Regeln und fuhren bei Rot über die Ampeln in Richtung Marienallee. Das ist nicht nur gefährlich für Radler, Fußgänger und andere Autos, sondern kann auch teuer werden. Stand die Ampel länger als eine Sekunde auf Rot, muss der Rotsünder einen Monat laufen, zahlt 200 Euro und bekommt einen Punkt.

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