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So werden die Schulen digitaler

Großenhain bekam 1,3 Mio. Euro Förderung für neue Geräte und Netzwerkverkabelung. Oberschulen und Förderschule machen den Anfang.

Die Kreide kommt aus der Mode - das Lernen der Zukunft erfolgt zum Teil an riesengroßen Bildschirmen und interaktiven Tafeln.
Die Kreide kommt aus der Mode - das Lernen der Zukunft erfolgt zum Teil an riesengroßen Bildschirmen und interaktiven Tafeln. © Matthias Weber/photoweber.de

Großenhain. Im Mai war der Förderbescheid in der Stadtverwaltung eingegangen: Rund 1,3 Mio. Euro kann das Rathaus bis 2024 in den Ausbau der Netzwerke in den Schulen, in die kabellose Infrastruktur und die Anschaffung digitaler Endgeräte investieren. Im Digitalpakt Schule erwartet die Bildungshäuser also eine gehörige Aufwertung. 

Den Anfang macht die Kupferbergschule schon in diesem Sommer. Bis September werden hier zehn interaktive Tafeln einsatzfähig gemacht. Die Anschaffung weiterer Geräte ist im zweiten Halbjahr nach der Erweiterung des Netzwerkes geplant. 

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Die derzeitigen Bauarbeiten in der Förderschule (L) am Remonteplatz werden dazu genutzt, auch hier Voraussetzungen zu schaffen. In dem bereits fertiggestellten Flügel werden vier interaktive Tafeln und zwei Medienwagen sowie zwei Wlan-Punkte installiert. Momentan wird das noch mit der Schulleitung abgestimmt. Die Vergabe der Lieferung soll im zweiten Halbjahr erfolgen. 

2021 sind dann die Oberschule am Schacht und das Gymnasium Haus 2 dran. Am Schacht steht seit diesem Jahr nach einer Umstellung eine Internet-Bandbreite von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung. "Die Erschließung aller Schulstandorte mit Glasfaser erfolgt im Rahmen eines Fördermittelantrages des Landkreises zum digitalen Ausbau", heißt es in einer Informationsvorlage für die Stadträte. Für die Schachtschule gibt es derzeit Elektro- und Bauplanungen. Ebenso wie für das Haus 2 des Gymnasiums. Dort werden auch Städtebaufördermittel eingesetzt, da die 1,3 Mio. Euro nicht für alle reichen. 

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2022 ist dann das Hauptgebäude des Gymnasiums dran, im Folgejahr die Grundschulen Am Schacht und Zabeltitz. 2024 folgen die Grundschulen Schubertallee und Bobersberg. Damit setzt die Stadt Gesamtkosten von rund vier Millionen Euro um. Ihr Eigenanteil liegt bei zwei Millionen Euro.  

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