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So wird Platz für Heidenaus Kinder

Die Realität wirft alle Prognosen über den Haufen. Die Folge: Die Stadt muss sich Gedanken um mehr Kitas machen.

Von Heike Sabel

Jahrelang hat Heidenau gerechnet. Immer sollten es weniger Einwohner werden. Doch die Rechnung geht nicht auf. Die Heidenauer werden immer mehr. Statt der für das Jahr 2020 prognostizierten 9 600 Einwohner sind es jetzt schon reichlich 16 000. Mehr Einwohner bedeutet mehr Kinder. Wie werden die künftig betreut?

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Kindergarten: Die Flohkiste, Heidenaus größte Kindereinrichtung, hat noch Platz und Erweiterungsmöglichkeiten.
Kindergarten: Die Flohkiste, Heidenaus größte Kindereinrichtung, hat noch Platz und Erweiterungsmöglichkeiten.
Krippe: So wird der Anbau an die Wurzelzwerge-Kita von der Fritz-Weber-Straße aussehen. Der Haupteingang wird sich auf der Seite zur Thomas-Mann-Straße befinden. Ende des Jahres soll der Bau fertig sein. Entwurf: Joe
Krippe: So wird der Anbau an die Wurzelzwerge-Kita von der Fritz-Weber-Straße aussehen. Der Haupteingang wird sich auf der Seite zur Thomas-Mann-Straße befinden. Ende des Jahres soll der Bau fertig sein. Entwurf: Joe

Kinderkrippe: Mehr Plätze

durch Anbau

Seit Inkrafttreten des Rechtsanspruches auf einen Krippenplatz im vorigen August stieg der Anteil der betreuten Kinder von 50 auf derzeit 61 Prozent. Schon im nächsten Jahr werden es 70 Prozent sein, zeigen die Anmeldezahlen. Weil damit bereits zum Jahres

Werden es irgendwann mal wieder weniger Kinder, sei der Anbau unkompliziert umnutzbar. Außerdem könnte das bestehende Vertretungsmodell der Tagesmütter umgewandelt werden. Statt fünf würde jede Tagesmutter dann nur vier Kinder betreuen und einen Platz als

Kindergarten: Wieder Luft und

noch Reserven

Die Flohkiste in Mügeln als größte Kita in Heidenau hat ab September wieder etwas Luft. Dann nämlich ziehen die hier übergangsweise betreuten Hortkinder in den Hortanbau an der Lindgren-Grundschule. Trotzdem bleiben noch 30 Hortkinder der Schule zur Lernf

Hort: Anbau löst ab neuem Schuljahr die größten Probleme

Die Zahl der Grundschüler, die den Hort besuchen, beträgt in manchen Klassen fast 100 Prozent. Insgesamt liegt der Schnitt bei 85 Prozent. Deshalb war der Platz knapp geworden, und die Stadt entschied sich für einen Anbau an der Lindgren-Grundschule. Der

Schulen: Neue Hoffnung

für Gymnasium

Wer in die Krippe und den Kindergarten geht, geht irgendwann auch in die Schule. Im Grundschulbereich wird derzeit davon ausgegangen, dass es bei jährlich sieben ersten Klassen bleibt. Die werden dann aber voller als bisher. Sollten es doch einmal acht Kl