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Sohland nutzt Fördermittel für den Straßenbau

Anliegerstraßen im Ort erhalten Schotterdecken, ein Weg zum Rotstein schwarzen Asphalt.

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Von Constanze Junghanß

Sohland. Die von Schlaglöchern durchzogene Holperpiste zum Rotstein hoch ist Geschichte. Über ein Kilometer Weg, beginnend in der Nähe des Kuhstalls, wurden für 23 500 Euro von der Firma Osteg saniert. Die in der Vergangenheit oft und gern von Wanderern, Radfahrern und Spaziergängern genutzte „Kirschallee“ Richtung Dolgowitz bekam einen Belag aus schwarzem Bitumen, der verfestigt wurde.

Es ist nicht die einzige Verbesserung der Wege und Straßen auf Sohländer Flur. Vor allem von den Hilfsmitteln zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2012 konnte das Dorf profitieren. So wurden beispielsweise 100 Meter der kleinen Anliegerstraße Essigsteg geteert. Die Bauarbeiten seien sehr schnell gegangen, sagte Anwohner Sven Schütze. Besonders gefreut habe er sich darüber, dass es für die Anlieger keine großen Einschränkungen gegeben habe. Nun hofft er, dass die neue Straßendecke auch lange hält.

Auch am Teichweg in Sohland gehen die Bauarbeiten voran. Hier wird ein Stück für 126 000 Euro von der Straßen- und Tiefbau GmbH See grundhaft ausgebaut. Ein Straßenstück „Zur Hohle“ wird ebenfalls saniert.

Fertiggestellt sind zwei Anliegerstraßen, die mit Schotterdecken versehen wurden. Beim Akazienweg und dem Weg „Dreihäuser“ wurden diese Arbeiten von der Reichenbacher Integrations- und Service mbH (RIS) ausgeführt. „Dafür gab es aber keine Fördermittel, und die Stadt Reichenbach trug die Kosten“, sagt Ortsvorsteher Wilfried Zinke. Für die Anwohner sei das eine Erleichterung. „Vor den Reparaturarbeiten füllten die Anlieger die Schlaglöcher selber auf“, so Zinke.

Als nächste große Aufgabe steht die Sanierung vom „Oberen Viebig“ an. Hier muss die Straße aufgrund ihres schlechten Zustandes auf rund 500 Metern grundhaft ausgebaut werden, inklusive einer Böschungssicherung des stark abfallenden Geländes im vorderen Bereich hinter der Dorfstraße. Wilfried Zinke hofft, dass diese Sanierungsarbeiten 2016 oder 2017 in die Wege geleitet werden können. Auch anderes rund um den Rotstein soll mithilfe von Fördermitteln verschönert werden, sagt Ortsvorsteher Wilfried Zinke. Das Gebiet ist das älteste Naturschutzgebiet in Sachsen.