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Soldaten-Denkmal wird ausgebessert

Das Denkmal für gefallene russische Soldaten auf dem Platz der Jugend soll bis zum 8.Mai wieder in Ordnung gebracht sein. Linke-Stadtrat Peter Heinzmann hatte auf Schäden und optische Mängel hingewiesen.

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Das Denkmal für gefallene russische Soldaten auf dem Platz der Jugend soll bis zum 8. Mai wieder in Ordnung gebracht sein. Linke-Stadtrat Peter Heinzmann hatte auf Schäden und optische Mängel hingewiesen. Am 8. Mai (Tag der Befreiung) wird an das Ende des Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Diktatur erinnert.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sollen zur Verbesserung des Zustandes die Rückwand neu gemalert und die defekte Granitabdeckung samt Fugen erneuert werden. Für Abdeckung und Fugen werde gerade eines beim Steinmetz eingeholt. „Der Auftrag für die Arbeiten soll dann zügig nach der Freigabe des Haushalts geschehen“, so Weichlein auf SZ-Anfrage,

Das Ehrenmal wurde am 8. Mai 1973 eingeweiht und ging 1994 in Stadtbesitz über. In den Folgejahren wurde es saniert. Die Pläne dafür hatte zuvor die russische Botschaft abgenickt. 90 000 Mark kostete die Rekonstruktion damals. Knapp ein Drittel bezahlte der Freistaat. In den Folgejahren waren immer wieder Vandalismusschäden zu beklagen. (SZ/wei)