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Feuilleton

Sollte man vor verstörenden Bildern warnen?

Viele sagen, es sei wichtig, Fotos von ertrunkenen Geflüchteten zu zeigen. SZ-Redakteurin Johanna Lemke ist zwiegespalten.

© Dogan News Agency/epa/dpa

Bei Alan Kurdi war es mir zunächst noch gelungen. Jemand hatte mir damals gesagt: „Ich kann mir das nicht anschauen, das Bild!“ So hatte ich ein paar Tage lang Nachrichtenportale gemieden, um nicht mit dem Foto des ertrunkenen Kindes am Mittelmeerstrand konfrontiert zu werden. Später hatte ich mich auf den Anblick vorbereitet und sah das Foto: Kurdis toter Körper lag ziemlich genau so da, wie meine damals gleich alte Tochter gern schlief.

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