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Sonnenschirm passend zur Fassade

Die Eigentümer eines Wohnhauses in Bernsdorf haben ihre Gebäude mit einem Mix aus Gelb und Grau malern lassen – eine Bewohnerin hat prompt reagiert.

Die 78-jährige Edeltraud Tentschert genießt den Ausblick von ihrem Balkon und freut sich über die frisch gemalerte Fassade. Sie hat extra einen farblich dazu passenden neuen Sonnenschirm gekauft.
Die 78-jährige Edeltraud Tentschert genießt den Ausblick von ihrem Balkon und freut sich über die frisch gemalerte Fassade. Sie hat extra einen farblich dazu passenden neuen Sonnenschirm gekauft. © Foto: Ralf Grunert

Bernsdorf. Schon vor Wochenfrist sind die Rüstungen am Viergeschosser Pestalozzistraße 18 a-d in Bernsdorf gefallen. Waltraud Tentschert, die seit sage und schreibe 55 Jahren in einer der 28 Eigentumswohnungen in diesem Gebäude zu Hause ist, genießt seither wieder die freie Sicht von ihrem Balkon aus in Grüne. Außerdem freut sie sich über ihren neuen Sonnenschirm. Diesen hat sie passend zur ebenfalls neuen Fassadenfarbe gekauft.

„Da können sich die Maler ein Bienchen eintragen“, freut sich die 78-Jährige über den gelungenen Mix aus Gelb und Grau. Überstürzt hat sie den neuen Sonnenschirm allerdings nicht angeschafft, wie sie mit einem Augenzwinkern anmerkt. „Ich musste erst wissen, wie genau die Farbe aussieht. Dann habe ich mir den Schirm bestellt.“ Der alte musste weg. „Grün hätte nicht mehr gepasst“, sagt sie.

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Überhaupt war die Farbgestaltung der Fassade bei der im März gestarteten Instandhaltungsmaßnahme am Wohngebäude der entscheidende Punkt. Hierbei hatten die Eigentümer das Sagen. Das Meisterteam aus Wittichenau als beauftragtes Unternehmen hat ein Computer-Programm, das es ermöglicht, den Bewohnern einen visuellen Eindruck von dem zu verschaffen, wie die Fassade einmal aussehen würde. „Das, was rauskommt, sieht man so schon im Vorfeld“, erläutert Roland Zschorlich. „So gibt es keine Fehlschläge.“ Zu Sicherheit werde auch immer erst mal nur ein Quadratmeter mit der vorgesehenen Farbe beschichtet. So lassen sich vor Beginn der eigentlichen Arbeiten an der Fassade leichte Anpassungen vornehmen. Dass sich die Eigentümer für einen Mix aus Grautönen und Gelb entschieden haben, ist für Uwe Kühn keine Überraschung. „Diese Farben liegen zurzeit im Trend.“ Außerdem harmonieren sie ausgezeichnet mit dem Grün der Sträucher, Bäume und der Rasenfläche vor und hinter dem Haus.

Neben der Fassade des Gebäudes wurden im Zuge der Baumaßnahme durch das Meisterteam auch die Dachrinnen und Balkone instandgesetzt. Innerhalb von vier Wochen war alles erledigt, auch zur Zufriedenheit von Hartmut Stäps, dem Geschäftsführer WGB Immobilienservice GmbH, dessen Unternehmen dieses Wohngebäude im Auftrag der Eigentümer verwaltet. „Dass sie das so gut gemeistert haben und die Leute zufrieden sind, zeigt uns, dass auf sie Verlass ist.“ Die Wohnungseigentümer ließen sich die Instandsetzungsmaßnahmen knapp 60.000 Euro kosten.

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