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Das passiert an Döbelns Schulen im Sommer

In der Körnerplatzschule soll etwas gegen die Wärme im Gebäude getan werden. Auch der Feuerschutz steht im Plan. Dafür hat eine andere Schule das Nachsehen.

Alle Fenster der Körnerplatzschule sollen instandgesetzt werden.
Alle Fenster der Körnerplatzschule sollen instandgesetzt werden. © Dietmar Thomas

Döbeln. Die Sommerferien werden für Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten in den Schulen der Stadt Döbeln genutzt.

Aufgrund der geplanten Neugestaltung des Schulstandortes Döbeln Ost mit Grundschule und Schule mit Förderschwerpunkt Lernen soll jetzt nur eine Teilsanierung der Grundschule Döbeln Ost erfolgen. Vorgesehen sind die Instandsetzung der vorhandenen Fenster und das Anbringen eines Sonnenschutzes am Südflügel.

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Körnerplatzschule: Feuerlöschleitung statt Hydranten

In diesen Tagen starten die Arbeiten. „Sie sollten bis zum Schuljahresbeginn zu schaffen sein“, erklärt Bauamtsleiter Erik Brendler im Stadtrat. Die Kosten belaufen sich auf 200.000 Euro statt der bisher geplanten knapp 573.000 Euro. Damit verringert sich auch die Zweckbindungsfrist des Geldes von zehn auf fünf Jahre.

In Döbeln Ost ist der Bau eines neuen Schulkomplexes geplant.
In Döbeln Ost ist der Bau eines neuen Schulkomplexes geplant. © Lutz Weidler

An der Körnerplatzschule sind ebenfalls Sanierungsarbeiten geplant. Dort werden die Wandhydranten ab- und eine Feuerlöschleitung eingebaut. Außerdem ist die Instandsetzung aller Holzfenster vorgesehen. „Die sind seit 25 Jahren nicht mehr behandelt worden“, begründet Erik Brendler. Zusätzlich soll auch die Außenstelle des Lessing-Gymnasiums an der Hauptfassade einen Sonnenschutz erhalten.

Geld reicht nicht für alle Döbelner Schulen

Allerdings waren im Maßnahmeplan der Stadt Döbeln bisher nur 236.000 Euro für das Gesamtprojekt eingeplant. Die Ausschreibung habe jedoch ergeben, dass insgesamt 335.700 Euro benötigt werden. 

Würde die Stadt an dem ersten Betrag festhalten, könnte nur die reichliche Hälfte der Fenster bearbeitet und der Sonnenschutz maximal auf der Ostseite des Gebäudes angebracht werden. Das wäre jedoch nicht sinnvoll.

Das Nachsehen hat in diesem Fall die Kunzemannschule. Auch dort sollen Fassade und Fenster saniert werden. Dafür sind knapp 100.000 Euro vorgesehen. Allerdings war dieses Projekt von vornherein als Reservemaßnahme vorgesehen. 

Mit dem Einverständnis aller Stadträte wird diese jetzt zurückgestellt und das Geld für die Körnerplatzschule verwendet. „Es ist wirtschaftlich sinnvoll, die Mittel an einem Ort auszugeben“, so Brendler. Das soll bis Ende 2021 passieren. Die Stadt werde sich auch für die Kunzemannschule um Fördermöglichkeiten bemühen.

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