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Sorge um neues Baugebiet

An der B 182 in Strehla sollen fast 30 Bauparzellen erschlossen werden. Nach der Rodung kamen die Arbeiten aber zum Erliegen. Das soll sich bald ändern.

Wo jetzt noch Reißighaufen liegen, sollen bald Eigenheime stehen: Neben der Oberschule (mit Sternwartenkuppel) ist seit längerer Zeit ein neues Wohngebiet genehmigt. Dessen Erschließung kam zuletzt ins Stocken.
Wo jetzt noch Reißighaufen liegen, sollen bald Eigenheime stehen: Neben der Oberschule (mit Sternwartenkuppel) ist seit längerer Zeit ein neues Wohngebiet genehmigt. Dessen Erschließung kam zuletzt ins Stocken. © Eric Weser

Strehla. Es war recht furios losgegangen: Im Winter fielen auf dem ehemaligen Gärtnereigelände an der Torgauer Straße in Strehla die Bäume. Es wurde Platz gemacht für das neue Baugebiet, das dort erschlossen werden soll. 

Dann aber stagnierten die Arbeiten. Seither liegen große Haufen von Reißig auf dem Areal, stehen Baumstümpfe herum. Ein Zustand, der nicht nur Stadträten missfällt – und Sorgen nährt.

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Doch die Arbeiten sollen auf jeden Fall weitergehen, sagt Maik Lehmann. Er ist  der Geschäftsführer der Meißner Immobilienfirma, die als Investor hinter dem Vorhaben an der Torgauer Straße steht. Zuletzt sei man wegen Corona in Verzug geraten, sagt Lehmann. Hinzu sei gekommen, dass der beauftragte Nachunternehmer verunfallt sei. Dadurch habe sich die Anlieferung eines großen Schredders verzögert. Dafür sei ein Sondertransport nötig. 

Ein Drittel verkauft

Das werde aber "die nächsten zwei Wochen auf jeden Fall" passieren, so Maik Lehmann. Denn der Nachunternehmer sei zwischenzeitlich wieder genesen. Sei das Material zerkleinert, solle es "schnurstracks" an die eigentliche Erschließung gehen.

Zu der gehört unter anderem der Bau der neuen Straße, die durch das künftige Wohngebiet führen wird. Auch Medien müssen verlegt werden. Die Erschließung soll laut Maik Lehmann noch dieses Jahr fertig werden. Es sei eine Bauzeit von vier bis fünf Monaten angedacht.

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Von den knapp 30 Baugrundstücken, die das Areal umfassen wird, ist nach Angaben des Meißner Investors inzwischen etwa ein Drittel verkauft. (SZ/ewe)

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