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Sebnitz

Sorge um Stolpener Schüler

Eine Woche Skilager in Südtirol. Die Eltern sind verunsichert. Die Schule steht mit dem Gesundheitsamt in ständigem Kontakt.

Gesundheitsamt, Schulleitung und die Teilnehmer des Skilagers stehen aktuell in engem Kontakt.
Gesundheitsamt, Schulleitung und die Teilnehmer des Skilagers stehen aktuell in engem Kontakt. © Sebastian Gollnow/dpa

Seit dem 29. Februar haben die Siebentklässler der Ludwig-Renn-Oberschule in Stolpen im Skiort Vals in Südtirol aufgehalten. Sie sollen am heutigen Freitag zurückkommen. Die Schulleitung hatte zwar auf der Homepage informiert, dass man sich mit den Teilnehmern des Skilagers und dem Gesundheitsamt in engem Kontakt befinde. Den Schülern gehe es gut. Dennoch sind jetzt einige Eltern nach den neuesten Entwicklungen nun doch besorgt und verunsichert. 

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"Wir können nicht verstehen, dass die Schüler überhaupt losgeschickt wurden", sagt ein Vater gegenüber Sächsische.de. Überall würden Veranstaltungen abgesagt, aber die Schule habe an der Klassenfahrt festgehalten. Denn inzwischen hatte es sich herumgesprochen, dass zum Beispiel an anderen Schulen Klassenfahrten nach Italien wie auch in die Skiorte von Südtirol storniert wurden.

Generell galt auch hier, dass die Region am Abreisetag noch nicht als Risikogebiet eingestuft war. Somit hätte die Kosten nicht zurückerstattet werden können. Darüber hinaus ist es Eltern in solchen Situationen generell freigestellt, ihre Kinder mit zu schicken oder nicht, so die allgemeine Regelung, welche auch für Stolpen zutrifft.

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Das Gesundheitsamt, die Schulleitung sowie die Teilnehmer des Skilagers stehen aktuell in engem Kontakt.

Heute hat das Robert-Koch-Institut Südtirol zum neuen Corona-Risikogebiet erklärt. Es wird geraten, dass Rückkehrer, die dort zum Beispiel im Skiurlaub waren, sich genau beobachten und alarmiert sein sollen, wenn sie Symptome zeigen.

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