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Sozialwohnungen dürfen mehr kosten

In Niesky übernimmt der Kreis maximal eine Monatskaltmiete in Höhe von knapp 460 Euro.

Symbolbild © SZ-Archiv

Der Kreis Görlitz übernimmt für Langzeitarbeitslose und Empfänger von Sozialhilfe seit 1. Februar leicht höhere Kaltmieten. Das geht aus der neuesten Aktualisierung der Kosten der Unterkunft hervor. In Görlitz hat das zur Folge, dass die Mieten gegenüber der bislang geltenden Richtlinie je nach Größe der Bedarfsgemeinschaft und damit auch der Wohnung zwischen 7 und 10 Euro mehr im Monat kosten darf. Weil aber in der Stadt so viele Wohnungen leer stehen, liegen die Mieten hier tiefer als andernorts im Kreis. Angesichts der Mieten scheint der Wohnungsmarkt in Niesky am angespanntesten, dort übernimmt der Landkreis deutlich höhere Mieten als an anderen Orten. Im Vergleich zur Stadt Görlitz liegen die Mieten zwischen 60 und 90 Euro pro Monat höher. So übernimmt der Kreis für eine Drei-Personen-Bedarfsgemeinschaft in der Stadt Niesky maximal eine Monatskaltmiete in Höhe von knapp 460 Euro, in Görlitz aber könnte dieselbe Bedarfsgemeinschaft lediglich eine Wohnung mieten, die knapp 370 Euro kostet.

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