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Sparen bei Straßen kann teuer werden

über denHitzestress fürunsere Straßen

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Von [email protected]

Die Winterschäden sind gerade erst beseitigt, da setzt eine hochsommerliche Hitzewelle unseren Straßen zu. Wir geraten ins Schwitzen und der Asphalt außer Form. Die Straßenmeistereien haben schnell reagiert und in der vergangenen Woche schon etliche Tonnen Splitt auf die Fahrbahndecken aufgebracht. Mancher Autobesitzer mag sich über die lästigen Klackgeräusche am Unterboden ärgern. Aber diese Methode ist die einzige Möglichkeit, die Straßendecke vor größeren Schäden zu schützen.

Gut, Asphalt wird auch in den wärmeren Gegenden dieser Welt verbaut. Wir brauchen also nicht zu fürchten, dass alle Straßen wegschmelzen. Entscheidend ist aber die Zusammensetzung des Straßenbelages. Und da darf sicher davon ausgegangenen werden, dass die Hitzebeständigkeit in Deutschland nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Zumindest bisher.

Die Planer werden umdenken müssen. Damit könnte es zukünftig noch teurer werden, Straßen zu bauen. Doch wer hier an der falschen Stelle spart, baut am Ende sogar doppelt und sorgt noch für verärgerte Autofahrer, die lange Umleitungsstrecken in Kauf nehmen müssen, für Staus und für eine Häufung von Unfällen.