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Sparkasse in Krauschwitz ist wieder offen

Die Bank modernisiert Filialen im gesamten Kreisgebiet. In Krauschwitz ist die Um- und Neugestaltung abgeschlossen.

Christel Wagner (Mitte) freut sich über die neu gestaltete Filiale in Krauschwitz ebenso wie die Kundenberater Daniel Nicko (rechts) und Ariane Wierick.
Christel Wagner (Mitte) freut sich über die neu gestaltete Filiale in Krauschwitz ebenso wie die Kundenberater Daniel Nicko (rechts) und Ariane Wierick. © Sabine Larbig

Krauschwitz. Die langen Tresen, die Kunden und Bankmitarbeiter allein durch ihre Kompaktheit schon auf Distanz und Abstand hielten, sind weg. Enge, Eintönigkeit und kaltes Neonlicht wichen einer völlig umgestalteten, offenen und von Tageslicht erhellten Raumgestaltung.

„Wow, das sieht ja gut aus. Herzlichen Glückwunsch zur neuen Filiale“, sagt ein Kunde beim Betreten der Krauschwitzer Sparkassenfiliale, die gestern wieder eröffnete. Wie anderen Kunden fällt ihm sofort das beleuchtete Wandbild von der Kirche in Podrosche im Schalterraum auf. Beleuchte Motive von Wahrzeichen anderer Ortsteile der Einheitsgemeinde Krausch-witz, wie etwa das Handwerkermuseum in Sagar und die Kirche in Pechern, zieren zudem die Wände separater Beratungsräume. Auch Christel Wagner, Nachbarin der Filiale und langjährige Kundin, ist vom neuen Aussehen der Bankfiliale überrascht. „Ich finde echt schön, was nach dem Umbau entstanden ist. Vor allem freue ich mich, dass unsere Filiale erhalten bleibt“, sagt sie.

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Bettina Richter-Kästner freut das positive Urteil der Kunden bezüglich der Veränderungen. Letztere beziehen sich laut neuem Filialkonzept der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien nicht nur auf das Interieur, sondern sollen bewusst auch positive Signale in Sachen Filialnetz-Erhalt setzen. Zudem erhalten alle Bankstellen im Kreisgebiet, die schrittweise modernisiert werden, neue Selbstbedienungstechnik. Für Krauschwitz bedeutet dies, dass es jetzt auch Einzahlautomaten gibt.

Ausgebaut im Rahmen der Modernisierung wird ebenfalls die Digitaltechnik. „Immer mehr Kunden, darunter auch aus Polen und Tschechien, nutzen heute Onlinebanking“, begründet Bettina Richter-Kästner, Kommunikationsmanagerin der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. „Die Sparkasse geht deshalb mit der Zeit und investiert. Letztlich entscheiden jedoch die Kunden, wie sie Banking leben möchten: ob persönlich in den Filialen oder digital per Direktfiliale, Apps, E-Mail, Twitter oder Facebook. Weil dies so ist, bleiben natürlich die lokalen Treffpunkte für jedermann, die auch die Möglichkeit zum Verweilen und zum Austausch in Wohlfühlatmosphäre mit Beratung und Diskretion bieten, bestehen.“

Während in Krauschwitz die Mitarbeiter Daniel Nicko, Heike Frischke und Kerstin Horbaschk nun wieder Montag, Mittwoch und Donnerstag erreichbar sind, berät das Team an den anderen Wochentagen in der ebenfalls modernisierten Filiale in Bad Muskau. „Das Tandem-Prinzip hat sich inzwischen bewährt und eingespielt, wird von den Kunden angenommen. Auch, weil es viel Flexibilität für individuelle Beratungstermine außerhalb der Öffnungszeiten bietet“, weiß Kundenberater Nicko.
Nachdem die Filiale in Krauschwitz wieder offen ist und bis 13. August im Selbstbedienungscenter (SB) Weißwasser-Süd (Sachsendamm 30) Wartungs- und Optimierungsmaßnahmen laufen – derweil stehen die Geschäftsstelle auf der Bahnhofstraße in Weißwasser und das SB-Center am Eisstadion (Lutherstraße 68) zur Verfügung – gibt es bei der Sparkasse Planungen für weitere Modernisierungen. So wird demnächst die Filiale Boxberg umgebaut.

Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien hat 31 Filialen, fünf SB-Stellen, 52 Geldautomaten und eine mobile Filiale mit 30 Haltepunkten für über 200.000 Privat-, Firmen-, Gewerbekunden sowie Vereine.

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