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Sparkasse Wehlen wird umbenannt

Die „Ranger-“Filmcrew hat ihre Zelte neben dem Elbeparkplatz aufgebaut. Der Marktplatz musste einiges über sich ergehen lassen.

Ein Mitarbeiter des Filmteams überklebt die Sparkassen-Leuchtreklame.
Ein Mitarbeiter des Filmteams überklebt die Sparkassen-Leuchtreklame. © Daniel Schäfer

Am Marktplatz in Wehlen heißt es seit Montag „Film ab!“. 

Für die laufenden Dreharbeiten der ARD-TV-Reihe „Der Ranger – Paradies Heimat“ wurde am Dienstag der Marktplatz umdekoriert. Das Wehlener „Marktstübchen“ ist, wie schon beim letzten Dreh 2018, wieder zum „Café am Markt“ umbenannt worden. Und über die Leuchtreklame der Sparkasse wurde am Vormittag der Filmaufkleber „Touristeninformation“ geheftet. Damit steht nun die Filmkulisse für den Dreh.

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An diesem Mittwoch sollen den ganzen Tag über Aufnahmen auf dem Markt stattfinden. Mit dabei sind viele Komparsen und natürlich die Hauptdarsteller, Philipp Danne als der „Ranger“ sowie seine Schauspielkollegen Liza Tzschirner, Eva-Maria Grein von Friedl und Heike Jonca. Bereits seit Montag ist die Crew von „ndF neue deutsche Filmgesellschaft mbH“ in Wehlen und plant, bis Ende der Woche weitere Szenen dort zu drehen. 

Am Freitagabend soll Stadt Wehlen von der anderen Elbseite aus mit Scheinwerfern angestrahlt werden. Es sind Nachtaufnahmen bis etwa gegen Mitternacht geplant. Danach will das Filmteam erst einmal an anderen Orten in der Sächsischen Schweiz drehen, bevor es am 13. August zurück in die Elbestadt kommt.

Wegen der Dreharbeiten muss die Lohmener Straße an der Friedrich-Märkel-Grundschule am Mittwochvormittag teilweise gesperrt werden. In der Kurve sollen die Kameras Aktionen für den „Ranger“ einfangen.

Das Wehlener „Marktstübchen“ bekommt im Film auch einen anderen Namen.
Das Wehlener „Marktstübchen“ bekommt im Film auch einen anderen Namen. © Daniel Schäfer

Bereits letzte Woche war die Pirnaer Altstadt unter anderem mit Requisiten wie einer Stele, welche den Hochwasserpegel zur Elbeflut 2002 anzeigte, verändert worden. In der Schössergasse flanierte am Freitagvormittag Götz Schubert für eine Shopping-Szene zusammen mit Kollegin Denise Zich, die Mitte der 1990er-Jahre in der RTL-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ mitspielte, Hand in Hand. Gedreht wurde unter anderem auch schon in den Wäldern am Ungerturm in Rugiswalde bei Neustadt.

Im Elbsandsteingebirge werden noch bis Ende August zwei neue Reihen des Fernsehfilms „Der Ranger – Paradies Heimat“ gedreht. In „Entscheidungen“ geht es um einen Rechtsanwalt, gespielt von dem in Pirna geborenen Schauspieler Götz Schubert, und seine Freundin, gespielt von Denise Zich, die mit ihren beiden Kindern einen Patchwork-Urlaub machen. Doch vor lauter Verliebtheit übersehen die Eltern die großen Spannungen zwischen den Kindern. Im Film stürzt die Tochter des Anwalts von einem Felsen.

Im zweiten Film „Zeit der Wahrheit“ soll eine Propellermaschine über dem Nationalpark abstürzen. Der Ranger alias Philipp Danne muss anschließend alles versuchen, um einen Waldbrand zu verhindern.

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Bereits 2018 gab es in der Sächsischen Schweiz Filmaufnahmen für den „Ranger“. Nachdem die Einschaltquoten sehr gut waren, hatten ARD und MDR eine Fortsetzung der Reihe bei „ndF neue deutsche Filmgesellschaft mbH“ in Auftrag gegeben.

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