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SPD setzt sich für Barrierefreiheit ein

Fehlende Parkplätze, schiefe Gehwege: Behinderte Menschen haben es im Viertel oft schwer, voranzukommen.

Prekär ist die Situation vor allem in der Hecht-, Louisen- und Rudolf-Leonhard-Straße. Eine Mängelliste weist nun mehr als 100 Stellen in der Äußeren und Inneren Neustadt sowie im Hechtviertel auf, an denen Menschen mit Behinderungen auf besondere Hürden stoßen. Gemeinsam mit Behinderten-Verbänden will sich die SPD deshalb für mehr Barrierefreiheit im Viertel einsetzen. Ein Hauptproblem ist der marode Zustand vieler Bürgersteige, die oft schlecht gepflastert sind.

Die Ergebnisse aus drei Rundgängen quer durch den Stadtteil sind vor Kurzem an die Behindertenbeauftragte der Stadt Dresden, Sylvia Müller, übersandt worden. „Nicht nur Menschen im Rollstuhl sind benachteiligt, sondern auch Familien mit Kinderwagen, Radfahrer und ältere Menschen mit Rollatoren“, sagt Vincent Drews (SPD). Der Stadtrat fordert deshalb, dass die Stadt noch mehr gegen das Problem unternimmt. „Wenn Straßen und Fußwege saniert werden, müssen Barrieren verschwinden, indem abgesenkte Bordsteine zur Straßenquerung und ebene Flächen durch Asphalt geschaffen werden.“ Die Stadt hat das erkannt. Eine Gefahrenquelle wird derzeit beseitigt. Seit Anfang Mai entstehen an den Einmündungen der Friedens-, der Conrad- und der Fritz-Hoffmann-Straße neue Überwege. Diese erhalten unter anderem behindertengerechte Bordsteinabsenkungen. (uki)

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