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SPD will Änderung des Aufenthaltsrechts

Dresden. Sachsens SPD will sich für eine schnellere Anerkennung von Qualifikationen bei Zuwanderern einsetzen. Wer einen Job habe, wer sich einbringen könne, der komme besser an in der Gesellschaft, betonte SPD-Chef Martin Dulig gestern nach einer Klausurtagung des Landesvorstandes in Chemnitz.

Dresden. Sachsens SPD will sich für eine schnellere Anerkennung von Qualifikationen bei Zuwanderern einsetzen. Wer einen Job habe, wer sich einbringen könne, der komme besser an in der Gesellschaft, betonte SPD-Chef Martin Dulig gestern nach einer Klausurtagung des Landesvorstandes in Chemnitz. Das Gremium verabschiedete ein Positionspapier zur Integrationspolitik.

„Viele Zugewanderte haben Fähigkeiten, die wir nicht umfassend kennen und nutzen. Die Dauer der Anerkennungsverfahren wollen wir auf drei Monate verkürzen, damit die Fachkräfte schnell loslegen können“, erklärte Dulig in einer Mitteilung.

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In der Flüchtlingspolitik sieht Dulig Schwerpunkte bei Sprache und Ausbildung. Auch unter Flüchtlingen und Asylsuchenden seien viele zukünftige Fachkräfte zu finden, die Sachsens Unternehmen ausbilden wollen.

„Wer in einem Ausbildungsverhältnis steht, sollte mindestens so lange in Sachsen bleiben dürfen, bis die Ausbildung abgeschlossen ist“, fordert Dulig. Das Aufenthaltsrecht müsse entsprechend geändert werden. Das sei man sowohl den jungen Menschen als auch den Ausbildungsbetrieben schuldig, die Planungssicherheit brauchen, so Dulig, der im sächsischen Kabinett als Wirtschaftsminister sitzt. (dpa/SZ)

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