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Spediteure setzen auf kleine Lkws

B 170-Einbahnregelung. Nach wie vor fischt die Polizei aber auch schwarze Schafe aus den Lkw-Kolonnen.

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Von Maik Brückner

Nach wie vor versuchen einige Speditionen trotz der Einbahnregelung ihre Lkws über die B 170 nach Tschechien fahren zu lassen. Das bestätigten die aktuellen Zahlen der Polizeidirektion Oberes Elbtal/Osterzgebirge (PD). Ihre Beamten kontrollieren nach wie vor stichprobenartig. Zwischen dem 31. Juli und dem 6. August gingen den Polizisten besonders viele „schwarze Schafe“ ins Netz. Von 140 kontrollierten Lkws waren 32 ohne die nötigen Papiere in Richtung Grenze unterwegs. In anderen Wochen war die „Ausbeute“ geringer, wie die Zahlen in der Tabelle zeigen.

Allerdings beobachtete die Polizei, dass sich viele Speditionen auf die Situation eingestellt haben. „Sie haben auf leichte Lkws umgestellt“, berichtet Manfred Konschake, bei der PD für verkehrspolizeiliche Aufgabe verantwortlich. Außerdem beobachteten er und seine Kollegen, dass die Zahl der Lkws auf der B 170 im Sommer – wie in den Vorjahren – leicht zu zurückgegangen ist. „An Spitzentagen fahren zwischen 850 bis 900 Lkws Richtung Altenberg“, so Konschake. Sonst seien es oftmals schon mehr als 900.

Aus polizeilicher Sicht habe sich die Einbahnregelung – so das Fazit nach ihrer Einführung vor genau fünf Monaten – bewährt. „In der Regel hat sie schon Entlastung gebracht“, so Konschake. Die Baufirmen konnten an der Straße im geplanten Umfang arbeiten.