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Spedition baut Logistik-Halle

Das Areal liegt direkt gegenüber dem Firmensitz im Gewerbegebiet. Der Untergrund weist aber so seine Tücken auf.

Direkt gegenüber ihrem Firmensitz im Harthaer Gewerbegebiet baut die Kurt Kipping Spedition eine neue Logistikhalle. Die soll eine Fläche von 9.500 Quadratmetern einnehmen.
Direkt gegenüber ihrem Firmensitz im Harthaer Gewerbegebiet baut die Kurt Kipping Spedition eine neue Logistikhalle. Die soll eine Fläche von 9.500 Quadratmetern einnehmen. © Dietmar Thomas

Hartha. Die Kurt Kipping Spedition Hartha baut eine neue Logistikhalle. Dabei setzt die Firma auf den Heimvorteil, denn der Standort liegt direkt gegenüber dem Firmengelände im Harthaer Gewerbegebiet West.

Die Halle hat eine Größe von 9.500 Quadratmetern. „Wir werden die Zahl unserer Mitarbeiter vergrößern. Wie viele es genau werden, lässt sich jetzt noch nicht abschätzen“, sagt Karl Kipping. In der Logistikhalle werden Waren für die Kunden der Spedition eingelagert, kommissioniert und neu zusammengestellt. Die Technik werde auf dem neuesten Stand sein. Unter anderem wird eine moderne Hochregalanlage eingebaut. Dadurch werde sich auch die Beladezeit für die Lkw verkürzen.

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Das Lager in Oschatz, welches die Firma jetzt noch betreibt, soll nach der Fertigstellung der Halle in Hartha geschlossen werden. „Spätestens im März 2021 lösen wir das Mietverhältnis in Oschatz auf“, so Kipping. Die Logistikhalle in Hartha soll im Januar fertig sein.

Mehrere Standorte zur Auswahl

Die Firma investiert einen siebenstelligen Betrag, eine genaue Summe will Geschäftsführer Karl Kipping nicht nennen. „Bei der Finanzierung des Projektes arbeiten wir sehr gut mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und der Sparkasse Döbeln zusammen“, sagt Kipping. Betreut wird der Bau vom Bauplanungsbüro Merker in Großweitzschen. Bei der Umsetzung sind Unternehmen aus der Region wie die Mildensteiner Baugilde, Metallbau Martin aus Hartha und EGH Hartha beteiligt. Die Arbeiten für den Bereich der Laderampen werden noch ausgeschrieben.

Als Standort für die neue Halle sei nicht nur der jetzt ausgewählte in Betracht gekommen. „Wir hatten Angebote in Döbeln Masten und im Gewerbegebiet Fuchsloch“, sagt Karl Kipping. Aber auch Leisnig war im Gespräch. Letztendlich habe man sich aber doch für Hartha entschieden. „Es ist günstig, wenn die beiden Standorte direkt nebeneinander liegen. Das erleichtert die Organisation. So können zum Beispiel auch Arbeitskräfte kurzfristig ausgetauscht werden“, erklärt der Geschäftsführer.

Das Grundstück, auf dem die neue Halle entsteht, weist aber durchaus seine Tücken auf. „Es sind viele Erdarbeiten erforderlich, weil ein Höhenunterschied von etwa zehn Metern auszugleichen ist“, so Karl Kipping. Dennoch ist Kipping froh, dass es geklappt hat. Insgesamt mussten vier Teilgrundstücke erworben werden, um die Halle bauen zu können. Für zwei der Flächen hatten aber schon andere Investoren ein Kaufangebot abgegeben. Für die beiden Interessenten war es aber kein Problem, zugunsten der Spedition von ihren Vorhaben zurückzutreten. Immerhin ist die Suche nach einem neuen Standort auch für sie glücklich ausgegangen.

Die Kurt Kipping Spedition gibt es als Familienunternehmen seit 1963. Seit 1998 hat sie ihren Sitz im Gewerbegebiet. Zum Fuhrpark gehören derzeit 45 Fahrzeuge, die Zahl der Mitarbeiter liegt bei knapp 100. Ein Großteil der Aufträge wird für die Lebensmittelbranche gefahren.

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