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Sebnitz

Spendensumme für John steigt

Hunderte nehmen Anteil am Schicksal des kranken Babys aus Sebnitz. Jetzt gibt es auch ein weiteres Spendenkonto.

John (6 Monate) auf dem Arm von Mutter Jana Brandt mit Vater Marcel Krons.
John (6 Monate) auf dem Arm von Mutter Jana Brandt mit Vater Marcel Krons. © Daniel Schäfer

Beinahe im Minutentakt gehen die Beträge auf der Internetseite für den kleinen John ein: 20, 40, auch mal 100 Euro überweisen Spender für die Behandlung des an einer seltenen Muskelschwäche erkrankten Babys aus Sebnitz. Innerhalb von zwei Tagen hat sich die Summe fast verdoppelt. Am frühen Freitagabend waren schon knapp 15.000 Euro beisammen.

Der sieben Monate alte Junge leidet an spinaler Muskelatrophie Typ I. Die betroffenen Kinder können ihren Kopf kaum halten und die Beine nicht bewegen, in absehbarer Zeit versagt die Atmung. Meist passiert das noch vor dem zweiten Geburtstag.

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Hoffnung macht ein neues Medikament namens Zolgensma. Es wurde im Mai 2019 in den USA zugelassen, in Deutschland allerdings noch nicht. Das Mittel kostet rund zwei Millionen Euro. Um es zu finanzieren, haben Johns Eltern die Spendenkampagne initiiert. Parallel versuchen sie, ihre Krankenkasse zu überzeugen.

Neben der Website www.szlink.de/HoffnungFuerJohn gibt es nun auch ein Spendenkonto. Empfänger:

ASB-Neustadt; Ostsächsische Sparkasse; IBAN: DE18850503000221182187; BIC: OSDDDE81XXX; Verwendungszweck: Hoffnung für John

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Der kleine John aus Sebnitz ist lebensbedrohlich krank. Seine Eltern versuchen das scheinbar Unmögliche.

Update 21. Oktober, 18.24 Uhr: Am späten Montagnachmittag haben Johns Eltern auf ihrer Facebookseite mitgeteilt, dass die Krankenkasse die Kosten für die aufwendige Behandlung übernehmen wird. Sie haben ein entsprechendes Schreiben der AOK veröffentlicht.

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