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Spielplatz am Schulgelände soll im Sommer entstehen

Lang genug hat es gedauert, denn die ersten Entwürfe stammen von 2011. Bis Ferienende wird gebaut. Die Parkplätze kommen später.

Von Kerstin Fiedler

Wenn alles so läuft, wie es Planerin Ludmila Panse jetzt den Gemeinderäten vorgestellt hat, dann könnte der neue Spielplatz am Schulkomplex in Großdubrau zum Ende der Ferien fertig sein. „Allerdings werden wir es nicht schaffen, dass dann sofort auch dort gespielt werden kann“, sagt Ludmila Panse gegenüber der SZ. Schließlich müsse der Rasen erst richtig anwachsen.

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Der jetzige Pausenbereich vor der Grundschule ist wenig einladend. Es gibt keine Wiese, nur ein paar Bänke. Und die Pflastersteine liegen auch nicht immer eben im Boden. Deshalb gab es bereits 2011 eine Ausschreibung der Gemeinde für die Spielplatzgestaltung. Das Landschaftsarchitekturbüro Panse machte dabei das Rennen. Aus der Spielplatzinitiative der Sparkasse hatte Großdubrau damals Geld erhalten. Das blieb immer zweckgebunden im Haushalt der Gemeinde. Jetzt steht die Planung so weit fest, dass die einzelnen Dinge Ende Juni beschränkt ausgeschrieben werden können. Entstehen soll ein Spiel- und Pausenplatz, den die Schüler von Grund- und Mittelschule – hier eher für die unteren Klassen – nutzen können. „Es wird doch immer ein wenig Bewegung als Ausgleich zum Unterricht gebraucht“, sagt Ludmila Panse. Und so wird es etwas zum Toben, zum Spielen, aber auch zum Zurückziehen geben. Das Kernstück der Fläche soll eine Spielgerätekombination mit zwei Türmen, etwas zum Hangeln, zum Klettern und zum Rutschen sein. Es soll Spieltore, einen Balancierbalken und eine Sitzecke geben. Ein Stahlgitterzaun wird um das Gelände gezogen. Zwei Tore werden eingebaut, die elektrisch verschließbar sind. „Das heißt, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt alles abgeschlossen wird. Falls sich noch Kinder auf dem Gelände befinden, kommen sie problemlos raus“, erklärte Ludmila Panse. Der Spielplatz kann nach der Schule auch öffentlich genutzt werden. Welche Öffnungszeiten es gibt, darüber wird beraten.

Kosten in Höhe von insgesamt 45 000 Euro sind geplant, davon kommen 20 000 Euro von der Sparkasse und 5 000 Euro durch eine Spende der Firma Klixer Edelfleisch. Weiter soll es im Umfeld der Schulen später mit der Straße gehen. Die Schulstraße soll von der Thälmannstraße kommend erweitert werden. Es ist ein ordentlicher Parkplatz mit 37 Plätzen geplant. Doch diese Arbeiten sollen erst in der neuen Förderperiode für den ländlichen Raum, also frühestens im nächsten Jahr, losgehen.