SZ +
Merken

Sportliches Ass noch stärker ausgespielt

Laußnitz ist eine fitte Gemeinde. Etwa jeder fünfte Einwohner ist Mitglied im Sportverein. Mit dem Niederseil-Parcours und dem Nordic-Walking-Park hat die Kommune zudem zwei Pfunde, mit denen sie überregional wuchern kann.

Teilen
Folgen

Von Annett Kschieschan

Laußnitz ist eine fitte Gemeinde. Etwa jeder fünfte Einwohner ist Mitglied im Sportverein. Mit dem Niederseil-Parcours und dem Nordic-Walking-Park hat die Kommune zudem zwei Pfunde, mit denen sie überregional wuchern kann. Auch in Sachen Infrastruktur wurde viel investiert. Offene Wünsche gibt es trotzdem. Zwei können jetzt mit Hilfe des Konjunkturpaketes II umgesetzt werden: der Werkraum in der Grundschule und die Sanierung des Umkleide- und Sanitärbereiches am Alten Sportplatz. Dass beide Projekte gefördert werden, freut Bürgermeister Joachim Driesnack.

21 Männer und Frauen aus Laußnitz und den Ortsteilen Höckendorf und Glauschnitz treten zur Kommunalwahl an. Sie kämpfen um zwölf Sitze im Gemeinderat. Gleich mit acht Bewerbern gehen die Freien Wähler Laußnitz an den Start. Den „Erhalt des Sportdorfes Laußnitz“ nennt Kandidatin Karin Haußmann als ein wichtiges Ziel, dem sich der neue Gemeinderat in der nächsten Legislaturperiode stellen sollte. Dazu gehöre neben dem bereits avisierten Ausbau des Nordic-Walking-Parks auch Erhalt und Pflege der Sportstätten in der Gemeinde. Aber auch das Thema Gehwegbau in Laußnitz und dem Ortsteil Höckendorf nennt Karin Haußmann als wichtige Anliegen. Dass neben Laußnitz auch die Ortsteile im öffentlichen Blick bleiben, ist ein Anliegen von Manfred Müller. Er tritt mit vier weiteren Mitstreitern für die CDU an. Neben dem Gehwegbau nennt unter anderem die Einrichtung eines Heimatmuseums im Ortsteil Höckendorf als ein Ziel für die Zukunft. „Außerdem soll die Kirche in Höckendorf bei entsprechenden Anlässen angestrahlt werden“, so Manfred Müller. Zwei Frauen gehen für die FDP ins Rennen um die Plätze im neuen Laußnitzer Gemeinderat. Den unternehmerischen Mittelstand wolle man unterstützen, die mobilen Einkaufsmöglichkeiten erhalten und soweit machbar ausbauen, sagt Kandidatin Christa Preißler. „Wichtig ist uns, dass die landärztliche Versorgung bestehen bleibt und im kinderärztlichen Bereich verbessert wird“, so die Kandidatin weiter. Den Ausbau der Straße von Laußnitz nach Höckendorf zur B 97, die Erweiterung des Nordic-Walking-Parks und die Schaffung von Parkflächen an der Höckendorfer Kirche sind weitere Ziele der FDP.

Die Wählervereinigung „Junge Generation“ tritt mit sechs Kandidaten an. Die meisten im Alter zwischen Ende 20 und Anfang 30. In gewisser Weise soll der Name Programm sein, sagt Kandidat Markus Dobin. „Wir wollen unseren Fokus auf die Belange der jüngeren Leute legen und im Sinne unserer Kinder und Enkel auch auf Nachhaltigkeit achten“, so Markus Dobin. Er nennt den Erhalt des Grundschul- und Kindergartenstandorts mit guter Qualität und Ausstattung, die flächendeckende Versorgung mit Breitband-Internet sowie eine bessere Vernetzung der Ortsteile, zum Beispiel durch Rad- und Wanderwege, als weitere Ziele. „Außerdem ist uns eine transparente Kommunalpolitik wichtig. Eine Idee ist, dass Bürgermeister beziehungsweise Gemeinderäte turnusmäßig in den Ortsteilen vorbeischauen und direkt mit den Leuten ins Gespräch kommen“, so Markus Dobin weiter,