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Sportplatz für Behinderte aus Nachbarländern

Dubi. Eine multifunktionelle Sportanlage für behinderte Sportler aus Böhmen und Sachsen – mit diesem Projekt wird sich einem Bericht des „Teplicky denik“ zufolge nicht nur die Stadt Dubi (Eichwald), sondern auch der Sächsische Landtag in Dresden in den nächsten Wochen beschäftigen.

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Dubi. Eine multifunktionelle Sportanlage für behinderte Sportler aus Böhmen und Sachsen – mit diesem Projekt wird sich einem Bericht des „Teplicky denik“ zufolge nicht nur die Stadt Dubi (Eichwald), sondern auch der Sächsische Landtag in Dresden in den nächsten Wochen beschäftigen. Wie die Zeitung meldet, sei die Idee bei mehreren Treffen zwischen dem Bürgermeister von Dubi, Petr Pipal, und der sächsischen CDU-Landtagsabgeordneten Andrea Dombois im Herbst erörtert worden. Anfang März soll Pipal den Landtag in Dresden besuchen, um weiter über eine eventuelle Zusammenarbeit zu sprechen.

Dubi ist kein Zufall

Der Sportplatz soll auf dem Abraumgelände eines ehemaligen Tagebaus entstehen. Geplant ist dabei eine Halle mit einer Radfahrbahn, Spielfeldern für Volley- und Basketball, einem Schießstand sowie einer Inline-Skate-Bahn. Auch an Übernachtungsmöglichkeiten für Einzelsportler und Gruppen ist gedacht.

Dass die Behindertensporthalle ausgerechnet in Dubi entstehen könnte, ist kein Zufall: Das nahe gelegene Teplice (Teplitz) gilt mit seinem Sportverein TJ Nola als eines der Zentren des tschechischen Behindertensports. Bürgermeister Petr Pipal engagiert sich bereits seit Jahren intensiv für Sportler mit körperlichen Handicaps. (ahu)