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Sprache hilft, sich zu verstehen

An der 101. Oberschule wird ein Kompetenzzentrum eingeweiht. Von den 356 Schülern haben 144 ausländische Wurzeln.

Russisch, Vietnamesisch, Arabisch: Auf den Fluren der 101. Oberschule werden viele Sprachen gesprochen. Denn nirgends in der Stadt ist die Schülerschaft multikultureller. In der Johannstadt haben sich viele Familien angesiedelt, die aus fremden Ländern kommen. Doch wie in allen anderen Dresdner Schulen auch hat Deutsch auf der Pfotenhauerstraße Priorität. Als Sprache, in der unterrichtet wird und in der sich die Schüler miteinander verständigen. Heute wird in der Schule das Kompetenzzentrum Sprachliche Bildung eingeweiht. Es soll Sprache bilden, Kompetenzen stärken und Potenziale nutzen. In der multikulturellen Johannstadt angesiedelt, bietet das Zentrum in Dresden künftig allen Akteuren umfassende Beratung, Unterstützung bei der Diagnostik sprachlicher Entwicklung sowie Fortbildungen und Qualifizierungen an. Neben der neuen Dresdner Einrichtung gibt es in Sachsen vier weitere, die auf der Grundlage des Bundesmodellprogramms „FörMig-Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ arbeiten. Zur Eröffnung um 13.30 Uhr kommen der sächsische Ausländerbeauftragte Martin Gillo, die Leiterin der Dresdner Bildungsagentur Anja Stephan und der Leiter des Schulverwaltungsamtes, Falk Schmidtgen. Umrahmt wird sie von der zweisprachig aufgewachsenen Sängerin Noemi La Terra und ihrem Ensemble. (SZ)

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